Düren/Inden: Scharfe Kritik aus Inden am Windpark

Düren/Inden: Scharfe Kritik aus Inden am Windpark

Die Pläne der Stadt Düren, bei Echtz an der Grenze zu den Gemeindegebieten von Inden und Langerwehe eine Vorrangfläche für Windkraft auszuweisen, stoßen im Indener Gemeinderat auf Ablehnung.

„Ich empfinde das als unfreundlichen Akt der Stadt Düren. Das können wir uns nicht bieten lassen”, regte Josef Johann Schmitz (SPD) an, „notfalls rechtliche Schritte” gegen die geplante Änderung des Flächennutzungsplanes zu ergreifen. „Das tut man nicht unter Nachbarn.”

Grüne begrüßen Pläne

„Unter guten Nachbarn unterhält man sich”, machte auch Bürgermeister Ulrich Schuster keinen Hehl aus seinem Erstaunen über die Dürener Pläne, die vorher nicht bekannt gewesen seien. Die Windkraft sei zwar eine wichtige Säule im geplanten Energiemix, doch die geplanten sechs Anlagen an der Gemeindegrenze werde man „kritisch begleiten”. Trotz einer vorläufigen Stellungnahme sei man rechtlich nicht „verfristet”, sondern könne im weiteren Verfahren noch nachlegen.

Da regenerative Energien die Zukunft seien, begrüßt Hella Rehfisch (Bündnisgrüne) ausdrücklich die geplanten Windräder an dieser Stelle, sofern die Abstandsflächen eingehalten werden.

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