Düren: Samstagnacht wird die Innenstadt brummen

Düren : Samstagnacht wird die Innenstadt brummen

Es wird kein „Düren leuchtet”, aber dass am 2. Mai die City brummen wird, davon sind IG-City-Vorstandsmitglied Uwe Gunkel und Kaufhof-Geschäftsleiter Peter Pientka fest überzeugt.

An diesem Samstag findet nämlich zum vierten Mal die Dürener Einkaufsnacht statt. Die Geschäfte in der Innenstadt werden an diesem Tag bis 24 Uhr geöffnet haben, die ideale Möglichkeit, nach der Hektik des Tages einen gemütlichen Einkaufsbummel zu unternehmen.

„Wir sind stolz darauf, was wir als Handel unseren Kunden und Gästen bieten können”, so Peter Pientka. Die Einkaufsnacht sei eine besondere Serviceleistung, die man so kaum anderswo finde. „Aachen und Köln sind beileibe nicht so aufgestellt wie wir in Düren.” In Köln gebe es lediglich einmal im Jahr die Möglichkeit für einen nächtlichen Einkaufsbummel, dazu kämen gerade mal drei verkaufsoffene Sonntage.

Demgegenüber hat man sich in Düren weitaus umfangreichere Ziele gesetzt: Die Geschäfte in der Stadt werden dieses Jahr noch mindestens ein weiteres Mal nachts ihre Tore öffnen. Mindestens. Wahrscheinlich wird dies noch zwei, eventuell drei Mal passieren. Am 31. Oktober findet wieder „Düren leuchtet” statt, am 5. Dezember soll es - laut Peter Pientka - ein Weihnachtsshopping geben, „und wir führen noch Gespräche wegen einem weiteren Termin”. Denn die Resonanz auf die vergangenen lange Shoppingnächte zeige: Die Einkaufsnächte kommen in Düren gut an. Peter Pientka spricht von einer lockeren Atmosphäre, die vor allem von Familien mit Kindern genutzt werde.

Die Bereitschaft bis Mitternacht zu öffnen, sei auch bei den Händlern gestiegen, mittlerweile würden sich an den längeren Öffnungszeiten 70 bis 80 Prozent der Geschäfte in der Innenstadt beteiligen.

„Das ist schon eine tolle Geschichte, die Einkaufsnacht hat auch eine enorme Zugkraft über Düren hinaus, da kommen Besucher aus einem Umkreis von 40 bis 60 Kilometern zu uns”, meint Uwe Gunkel.

So könne man sich auch als Einkaufsstadt zwischen Aachen und Köln bestens positionieren und neue Besucher nach Düren locken. Die dann natürlich auch tagsüber mal an der Rur vorbei schauen, so die Hoffnung der Geschäftsleute.

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