Düren: Rund um Schloss Burgau die Artenvielfalt entdeckt

Düren: Rund um Schloss Burgau die Artenvielfalt entdeckt

„Der Natur auf der Spur” waren jetzt Kinder und Erwachsene unter der Leitung der Dipl.-Biologin Andrea Burggraef. Rund um Schloss Burgau versuchten die Schulkinder mit ihren Müttern und der Biologin, Tiere und Pflanzen zu erkennen und somit die Artenvielfalt zu erforschen.

Damit beteiligte sich die Gruppe an einem Aktionstag des Hamburger Reportagemagazins Geo, das den „Tag der Artenvielfalt” ausgerufen hatte. Es sollten innerhalb eines Tages in einem begrenzten Gebiet möglichst viele Tiere und Pflanzen identifiziert werden.

So sollte gezeigt werden, dass die Artenvielfalt eine Sache ist, die vor der eigenen Haustüre entdeckt werden kann.

Die Mädchen und Jungen treffen sich schon seit mehreren Jahren mit Andrea Burggraef. Als Vorschulkinder besuchten sie bei ihr in Kreuzau den so genannten Waldkindergarten.

Als Schulkinder blieben sie ihrer Liebe zur Natur treu und treffen sich alle 14 Tage zum Erforschen von Wald, Wiese und Feld. Sie haben sich im Verein „Bine” (Arbeitsgemeinschaft Bildung für nachhaltige Entwicklung) zusammengefunden.

Seit drei Jahren durchstreifen sie alle 14 Tage das Gebiet am Schloss. Mal kommen acht Kinder zusammen, mal sind es 15\. Die Gruppe ist offen.

Wie viel Leben birgt das Grün vor der eigenen Haustür? Diese Frage stand bei dem Aktionstag im Mittelpunkt. Dabei galt es nicht, Rekorde zu brechen. Die Erlebnisse zählten mehr als die Ergebnisse.

Und so wurde der „Tag der Artenvielfalt” nicht nur für die Kinder ein Erlebnis, sondern auch für die Mütter, die gleich mitgekommen waren. Mitgeschleppt wurden übrigens auch etliche Bücher, die bei Unklarheiten ausgepackt und befragt wurden.

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