Passanten mit Flaschen beworfen : Ruhestörung, Randale und Trunkenheitsfahrt in Düren

Passanten mit Flaschen beworfen : Ruhestörung, Randale und Trunkenheitsfahrt in Düren

Immer wieder hatten es Beamte der Polizei Düren in der Nacht von Freitag auf Samstag mit denselben Personen zu tun. Was als Ruhestörung begann, endete für einen 21-Jährigen letztlich mit einer Strafanzeige und einer Blutentnahme.

Zunächst wurde eine Streifenwagen um 22.25 Uhr zu einer lautstarken Party in einem Mehrfamilienhaus an der Valencienner Straße gerufen. Dort wurden die anwesenden Gäste zur Ruhe ermahnt und ihnen wurde angekündigt, dass die Feier polizeilich beendet würde, sofern die Beamten wegen einer erneuten Beschwerde zurückkommen müssten. Diese ließ tatsächlich nicht lange auf sich warten. Eine gute halbe Stunde später wurden die Polizisten wieder zu der lautstarken Feier, bei der auch Flaschen von einem Balkon geworfen wurden, geschickt.

Die Party wurde aufgelöst, die Gäste verließen das Haus. Laut Polizeibericht, suchten sie danach den nahe gelegenen Willy-Brandt-Park auf, um dort weiter zu feiern - wobei die jungen Leute unter „feiern“ offensichtlich verstanden, zu grölen und Passanten mit Flaschen zu bewerfen. Um 00.35 Uhr wurden ihnen Platzverweise erteilt und die Androhung ausgesprochen, in Gewahrsam genommen zu werden, sollten sie dieser Anordnung nicht nachkommen. Einer der Anwesenden hatte sich zwischenzeitlich mit einem Fahrrad aus dem Park entfernt und war in Schlangenlinien auf der Valencienner Straße in Richtung Gürzenich davon gefahren.

Als die Beamten ihn kontrollieren wollten, radelte er davon, bremste schließlich und kam ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Bei dem Mann handelte es sich um einen 21-Jährigen aus Düren, der die Beamten respektlos anschrie und sich bewusst unkooperativ verhielt.

Da ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest einen Wert von 2,14 Promille ergab, wurde der junge Mann zur Wache gebracht, wo ihm ein Arzt eine Blutprobe entnahm. Ab einem Promillewert von 1,6 wird bei Radfahrern eine absolute Fahruntüchtigkeit angenommen, weshalb eine entsprechende Strafanzeige gefertigt wurde.

(red/pol)
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