Burghausen: Ringer Kai Stein scheidet in der ersten Runde aus

Burghausen : Ringer Kai Stein scheidet in der ersten Runde aus

Die Deutschen Meisterschaften bleiben für Kai Stein vom Ringerclub CWS Düren-Merken kein gutes Pflaster. Bei seiner zweiten Teilnahme war erneut in Runde eins Endstation.

Im griechisch-römischen Stil bis 77 Kilogramm unterlag er Adam Juretzko vom KSV Witten mit 0:10 technischen Punkten. „Ich hätte kein schlechteres Los erwischen können“, haderte Stein.

Dabei fing der Kampf nicht einmal schlecht an. In den ersten drei Minuten dominierte Stein das Geschehen. In Runde zwei passte der Merkener einmal nicht auf und schon war es um ihn geschehen. Einen Armzug und einen Schleuderwurf später stand Juretzko als Sieger fest.

Wäre Juretzko ins Finale gekommen, hätte Stein über die Hoffnungsrunde noch Chancen auf das kleine Finale gehabt. Und die Hoffnung war auch berechtigt, doch Juretzko unterlag dem späteren Zweitplatzierten Karan Mosebach (RSV Frankfurt/Oder) im Halbfinale. „Es ist schon frustrierend. Von den drei starken Teilnehmern war Juretzko genau derjenige, der nicht ins Finale kam. In der anderen Turnierhälfte wären meine Chancen deutlich größer gewesen“, sagte Stein, der darauf hofft, dass alle guten Dinge drei sind. 2019 wären es dann seine dritten nationalen Titelkampf.

Für den zweiten Merkener Teilnahme verliefen die nationalen Titelkämpfe besser, auch wenn am Ende ebenfalls Juretzko eine Nummer zu groß war. Merkens Domenik Chelo, der für seinen Heimatverein TSV Dewangen antrat, räumte in Runde eins Jürgen Wagner vom KSV Ispringen mit technischer Überlegenheit vorzeitig aus dem Weg.

Im Viertelfinale wurde Chelo von Mosebach gestoppt. Über einen knappen Sieg in der Hoffnungsrunde gegen Christian Fochtler (SV Johannis Nürnberg) qualifizierte sich Chelo für das kleine Finale am zweiten Kampftag. Hier musste er sich Juretzko vorzeitig geschlagen geben.

(say)
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