Nideggen: Restaurant auf Burg Nideggen: Neues Flair für die „gute Stube“

Nideggen: Restaurant auf Burg Nideggen: Neues Flair für die „gute Stube“

Sie gilt als eine der schönsten Lagen im Kreis Düren und ist gleichzeitig die „gute Stube“ des Kreises: Burg Nideggen. Nach dreimonatigen Sanierungs- und Verschönerungsmaßnahmen wird die „gute Stube“ wieder für gastronomische Leckerbissen sorgen — zum 1. April eröffnet das Burgrestaurant unter der neuen Regie des Pächterehepaares Brigitte und Gerd Siedhoff.

„Wir sehen uns in der Verpflichtung, dieses Juwel, die Burg Nideggen, für die Bürger zu erhalten“, betonte am Freitag der Dürener Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis, dem die Burg gehört, hat rund 200.000 Euro investiert, um den Restaurantbereich brandschutztechnisch auf den neuesten Stand zu bringen und sämtliche Hygieneauflagen zu erfüllen.

Froh ist Spelthahn besonders über den Umstand, dass als neuer Pächter „ein erfahrener Gastronom“ gefunden werden konnte, „der aus dem regionalen Umfeld“ stamme. Das Pächterehepaar Siedhoff betreibt schon jetzt die Festhalle in Eschweiler-Dürwiß. In Nideggen wollen sie neue Akzente setzen. Wie gewohnt wird es auf der Burg gehobene und traditionelle Gastronomie auch für Festgesellschaften geben. Verstärkt will man sich in Zukunft aber um Angebote für die Tagestouristen kümmern.

„Wir freuen uns riesig auf die neue Aufgabe“, erklärte Gerd Siedhoff am Freitag. Er will die Burg auch wieder kulturell beleben. Siedhoff denkt dabei an ein Weinfest, an einen Schlemmermarkt aber auch daran, sich am Weihnachtsmarkt in Nideggen zu beteiligen. Ebenso sind Kooperationen mit der Stadt, dem Burgenmuseum und der Kulturini-tiative denkbar.

Wahrzeichen des Kreises

Umgekehrt hat sich auch der Kreis die Möglichkeit gesichert, den Burghof für Veranstaltungen nutzen zu können. Spelthahn: „Wir wollen die Burg als Wahrzeichen des Kreises hegen und pflegen“ — und vermehrt als touristisches Highlight bewerben, denn: „Die Eifel boomt. Wir haben in Nideggen die erfolgreichste Jugendherberge im Rheinland und in Heimbach das Feriendorf. Je mehr Angebote es gibt, um so besser für uns“, betont Spelthahn.

(bugi)