Düren: Rasern wird ihr Tempo gleich vor Augen geführt

Düren: Rasern wird ihr Tempo gleich vor Augen geführt

Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung wurde jetzt ein Radardisplaygerät für den Stadtteil Nord-Düren in Betrieb genommen. Neben den Bewohnern des Stadtteils waren Bürgermeister Paul Larue, Vertreter der Politik, der Verwaltung und des Dürener Servicebetriebes vor Ort.

Die Projektgruppe Verkehr beschäftigt sich im Rahmen der Sozialen Stadtentwicklung in Nord-Düren auch mit der Verbesserung der Verkehrssicherheit im Stadtteil. Das Thema ist vielen Bewohnern wichtig, wie eine Umfrage deutlich gezeigt hat. „Im Kernbereich von Nord-Düren werden viele Lebensmittelläden und Vereine auch von den Bewohnern aus anderen Stadtteilen besucht. Dadurch gewinnt das Thema Verkehrssicherheit besonders an Bedeutung”, so Burhan Cetinkaya vom Büro für Gemeinwesenarbeit und Soziale Stadtentwicklung.

Die Projektgruppe hat bereits wichtige Projekte im Stadtteil verwirklicht. So die Installierung einer Tempo-30-Zone in Hämmerchens Gässchen oder die Fußgängerampel an der Veldener Straße in Höhe der Moschee. Bei Geschwindigkeitsmessungen mit den Projektgruppenmitgliedern und dem Bezirkspolizisten wurde jedoch festgestellt, dass es weiteren Bedarf an Maßnahmen gegen Raser gibt.

Zukünftig wird in dreiwöchigem Wechsel das Radardisplaygerät in der Neuen Jülicher Straße, Bretzelnweg und in der Alten Jülicher Straße aufgestellt. Das Gerät ist in der Lage, Verkehrsdaten wie die Anzahl der Fahrzeuge und deren Geschwindigkeit in beiden Fahrtrichtungen zu erfassen, die auch ausgewertet werden können.