Powervolleys treten gegen Friedrichshafen an

Powervolleys gegen Friedrichshafen : Überall gibt’s „kleinere Wehwehchen“

Der Primus der Volleyballbundesliga kommt in die Arena! Die Partie der SWD Powervolleys gegen den VfB Friedrichshafen am Sonntag (18 Uhr) bildet den Schlussakkord eines sportlichen Dreiklangs aus Spitzenspielen: In den vergangenen Begegnungen spielten die Powervolleys bereits gegen den derzeitigen Tabellenvierten Berlin und den Dritten Lüneburg.

Beide Spiele haben die Dürener verloren, in beiden spielten sie aber stark auf und gewannen gleich zu Spielbeginn einen, im Duell gegen Berlin sogar zwei Sätze. Beide Male konnten sie dann aber nicht mehr mit den Gegnern mithalten, die Luft schien raus.

„Mit dem am Sonntag sind es sechs Spiele in 19 Tagen“, führt Co-Trainer Justin Wolff aus. Das zehre an der Substanz der Spieler. Überall gebe es „kleinere Wehwehchen“. Wolff: „Nicht alle Spieler sind bei 100 Prozent.“ Er ziehe seinen Hut vor der Leistung der Spieler, die die letzten Partien „durchaus positiv gestaltet haben, auch wenn es hinten raus schwieriger wurde“.

Nach der jüngsten Niederlage am Mittwoch blieben nun drei Tage Regeneration, bevor es morgen gegen die Häfler aufs Feld geht. Die Mannschaft von Trainer Vital Heynen kennen die Powervolleys aus Pokal- und Ligaspielen gut. Justin Wolff bringt es auf den Punkt: „Friedrichshafen ist ein harter Brocken.“ Trotzdem wird das Dürener Team nicht mit Zurückhaltung ins Spiel gehen. „Wir wollen uns bestmöglich verkaufen und so viele Punkte wie möglich holen. Wenn dabei Sätze oder sogar der Sieg rausspringen, nehmen wir das gerne. Aber das ist eins der Topteams in Deutschlands.“

Die Stärken der eigenen Mannschaft sieht der Co-Trainer im druckvollen Aufschlag und dem variantenreichen Spiel. „Wenn wir das durchbringen, wenn alle Elemente so funktionieren, wird das eine knappe Kiste“, sagt Wolff. Friedrichshafen, so seine Analyse, habe keinen überragenden Angreifer, sondern besteche mit mannschaftlicher Stärke – „ähnlich wie wir.“

Zu dieser mannschaftlichen Stärke wird auch wieder Mittelblocker Tim Broshog beitragen können. Er ist nach einer Wadenverletzung wieder einsatzfähig. Ganz so weit ist Außenangreifer Lucas Coleman nach seiner Hüftoperation noch nicht. Er ist aber laut Justin Wolff in den letzten Zügen der Rehaphase, habe im Training schon wieder mit leichten Sprüngen begonnen und könnte theoretisch zum Spiel in Rottenburg am kommenden Wochenende wieder fit sein. Ob Stefan Falter die morgige Partie wie die letzten fünf per Livestream aus dem Krankenbett verfolgen wird oder wieder in der Arena steht, möchte der Verein nicht verraten. Nur so viel: Der Coach sei mit seinen Rückenproblemen auf dem Weg der Besserung.

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