Powervolleys Düren beseigen Doetinchen im SWD-Cup mit 2:1

SWD-Cup : Kurz vor Saisonstart der erste Turniersieg der Powervolleys

Die SWD Powervolleys Düren haben die erste Auflage des SWD-Cups am Sonntag für sich entschieden: Die Hausherren bezwangen im Finale des Turniers mit vier Erstliga-Mannschaften Doetinchen aus den Niederlanden mit 2:1 (26:24, 25:27, 15:12).

Zuvor hatten sich die Dürener im ersten Halbfinale in der Arena gegen die Niederländer aus Appeldorn durchgesetzt (2:0, 25:18, 25:20). Doetinchen besiegte Waremme aus Belgien im zweiten Halbfinale 2:1. Waremme gewann im „kleinen Finale“ gegen Appeldorn mit 2:0 und erreichte somit Platz drei.

Dürens Trainer Stefan Falter nutzte die Premiere — die Dürener bestritten beim ersten SWD-Cup ihre ersten Vorbereitungspartien —, um allen Aktiven Spielpraxis zu geben. So bestritten die erste Partie neben dem neuen Libero Jordan Or die Außenangreifer Romans Saus und Neuzugang Florian Lacassie, die Rückkehrer Sebastian Gevert (Diagonalangriff) und Tomas Kocian (Zuspiel) sowie die „alten“ Mittelblocker Tom Broshog und Michael Andrei, der neue Mannschaftskapitän.

Im Finale schickte Falter neben Or und Andrei, der im zweiten Satz von Broshog abgelöst wurde, Zuspieler Daniel Ford, die neuen Außenangreifer Lucas Colemann und Ivan Brar, Mittelblocker Lukas Haase (ebenfalls ein Neuzugang) und Rudy Schneider (Diagonal) aufs Feld. „Ziel war es eben, jedem Aktiven viel Spielpraxis zu geben und ohne Auswechslungen zu agieren“, sagte Falter.

Dass die Powervolleys im Finale in den Tiebreak mussten, lag auch an der Unerfahrenheit manchen Akteurs. So konnten sie eine 22:20- und 24:20-Führung nicht zum 25. Punkt bringen, sondern mussten in den entscheidenden Satz. In ihm gingen sie 4:0 und 6:2 in Führung und ließen sich auch nicht von der Siegesstraße abbringen, als Doetinchen auf 8:9 verkürzte. Und so war der Jubel groß, als Ivan Brar den 2. Matchball zum 15:12 verwandelte.

Zufriedenes Fazit

Tomas Kocian zog dann auch ein zufriedenes Fazit: „Wir haben uns schon ganz gut präsentiert. Natürlich haben wir noch einige Baustellen, aber Aufschlag und Block haben gut funktioniert.“ Und Falter konstatierte: „Wir haben unseren Fans ein gutes Bild von der Art abgegeben, wie wir Volleyball spielen wollen.“

Das Turnier hatte mit Verspätung begonnen: Der Appeldoorner Bus hatte bei Aachen schlappgemacht, die Spieler mussten mit Pkw nach Düren gebracht werden.

(sis)
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