Düren: Planet Jazz: Saxofonist Dennis Gäbel stellt „Neon Sounds“ vor

Düren: Planet Jazz: Saxofonist Dennis Gäbel stellt „Neon Sounds“ vor

In der Kulturfabrik Becker & Funck in Düren, Binsfelder Straße 77, kommt es am heutigen Freitag im Rahmen der Reihe „Planet Jazz in Concert“ zu einem Wiedersehen (und vor allem Wiederhören) mit dem Kölner Saxofonisten Denis Gäbel.

Hat Gäbel bisher bei „Planet Jazz“ Musik von Duke Ellington und Charlie Mingus interpretiert, wird er nun seine neue CD „Neon Sounds“ mit eigenen Kompositionen vorstellen.

„Häufig wird beklagt, dass unter den jungen Musikern so wenige einen eigenen unverwechselbaren Sound auf ihrem Instrument entwickeln. Zum Glück gibt es Ausnahmen wie Denis Gäbel“ heißt es im ältesten deutschen Jazzmagazin „Jazzpodium“, und Saxofonlegende Dave Liebman, der viele Jahre bei Miles Davis spielte bescheinigt Gäbel ein exzellentes Spiel und ein wunderbare Kompositionen.

Er gehört zu den gefragtesten Saxofonisten Deutschlands, und kann es sich leisten seine Band ebenfalls mit den gefragtesten Instrumentalisten Ihres Fachs zu bestücken.. Mit „Neon sounds“ legt die Band ein Statement vor, , das belegt, dass Deutschland mittlerweile zum Kreis der im Jazz tonangebenden Länder gehört-und das nicht nur im Nachwuchsbereich, sondern auch bei den etablierten Musikern.

Auf höchstem Niveau

Die neuen Kompositionen beeindrucken mit Ihrer Verwurzlung in der Tradition des Jazz, mit viel Blues, Hard- Bop und Swing im Blut, aber weisen auch den Weg in eine moderne Interpretation von Schweiß treibendem Groove bis zu federndem Funk, und das alles auf höchstem Niveau.

Bemerkenswert ist bei den Stücken vor allem die Verbindung einer ins Ohr gehenden Melodieführung mit einer anspruchsvollen Harmonik, die jeden Improvisatoren herausfordern.

Für das Konzert in Düren konnte Denis Gäbel den italienischen Tastenvirtuosen Antonio Faraò gewinnen, der über die Grenzen Europas hinaus als einer der größten europäischen Jazzpianisten gefeiert wird, was schon daran abgelesen werden kann, wenn man sich die Liste der Musiker ansieht, mit denen er schon gearbeitet hat, Bob Berg, Brandford Marsalis, Toots Thielemanns, Chris Potter, Randy Brecker, Christian Mc Bride und viele mehr.

Herbie Hancock sagt über ihn: „Antonio ist nicht einfach ein guter Pianist, er ist ein ganz Großer“. Mit von der Partie sind außerdem der Bassist Martin Gjakonowski, und der Schlagzeuger Bodek Jahnke.

Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr. Karten gibt es zu 13,75 Euro bei den Theaterkassen der Stadt Düren, bei der Agentur Schiffer am Kaiserplatz 12-14, oder zu 15 Euro an der Abendkasse. Schüler und Studenten zahlen neun Euro.

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