Düren: Peter Schumacher startet zum siebten Mal die „Radtour der Hoffnung“

Düren: Peter Schumacher startet zum siebten Mal die „Radtour der Hoffnung“

Peter Schumacher hat sich wieder auf die „Radtour der Hoffnung“ gemacht. Zum siebten Mal geht der Derichsweiler mit dem Fahrrad auf große Fahrt, dieses Mal nicht um wie bisher meistens Kinder und Jugendliche in Not im Raum Düren zu unterstützen, sondern um behinderten Menschen in der Dürener Partnerstadt Gradacac zu helfen.

Beim Start wurden er und seine Mitstreiter im Stadtcenter Düren von zahlreichen Helfern und Sponsoren sowie Bürgermeister Paul Larue verabschiedet. In der Partnerstadt in Bosnien-Herzegowina gibt es angesichts nicht vorhandener, flächendeckender Strukturen zur Hilfe für Behinderte den Selbsthilfeverein „Kutak Radosti“, der ein Zentrum für behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene betreibt. Dieser Organisation wird Peter Schumacher das Geld übergeben.

Nach einigen Spenden am Morgen des Starts war die Summe bereits auf knapp 5000 Euro angewachsen. Damit setzt Peter Schumacher einen neuen Meilenstein innerhalb der Partnerschaft, die aus einem Dürener Rückkehrprojekt für Kriegsflüchtlinge aus Bosnien-Herzegowina des damaligen Bürgermeisters Josef Vosen resultierte und von Paul Larue weiter unterstützt wird. Organisatorische Unterstützung erhält er dabei unter anderem vom Kreisverband Düren der Arbeiterwohlfahrt.

Die erste Etappe bis Bayern bewältigen er und sein Tourbegleiter und Vetter Fritz Jaax wegen einer Terminknappheit mit Hilfe der Bahn, dann geht es rund 1800 Kilometer mit dem Rad durch Deutschland, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina.

Am Nachmittag des 2. Juni werden die beiden in Gradacac eintreffen und vom dortigen Bürgermeister Edis Dervisagic in Empfang genommen. Dabei wird auch ein symbolischer Scheck an „Kutak Radosti“ überreicht.

(kel)