Düren: Peter Borsdorff unterstützt Therapie für Elias

Düren: Peter Borsdorff unterstützt Therapie für Elias

Vor wenigen Wochen wurde Peter Borsdorff von einer für das Jugendamt der Stadt Düren tätigen, Familien betreuende Kinderkrankenschwester um Hilfe für eine Familie aus Mariaweiler gebeten.

Der sechs Monate alte Elias wurde mit einem im rückseitigen Teil deformierten Kopf geboren. Ärzte und eine Klinik in Köln raten zu einer korrigierenden „Helmtherapie“. Diese Therapieform hat bereits viele Erfolge zu verzeichnen. Die Krankenkasse hat dem Antrag für die Therapie nicht entsprochen. Ein Widerspruchsverfahren läuft. Die Entscheidung darüber kann sich hinauszögern. Da diese Therapieform jedoch zeitlich begrenzt ist, sie muss in der Wachstumsphase der ersten Lebensmonate ansetzen, war schnelle Hilfe angesagt.

Die Krankenschwester konnte Peter Borsdorff zum Start für den Jungen bewegen. Nach zwei Wochen konnte der Dürener Langstreckenläufer nun dem Leiter des Jugendamtes, Ansgar Kieven, 2500 Euro übergeben. Damit kann der Helm bestellt und angepasst werden. Die Mutter des Jungen war beim Übergabetermin der Ansicht, dass Elias auf Peter Borsdorffs Arm bestens aufgehoben ist.

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