Kreuzau: Perfekte Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit

Kreuzau: Perfekte Einstimmung auf die fünfte Jahreszeit

Es begann mit einem zufälligen Treffen in Köln: Im Jahr 2000 trafen Mitglieder der Kirmesgesellschaft Kreuzau bei einem Ausflug nach Köln auf eine Gruppe von Mitgliedern des Stammtischs Kölner Karnevalisten. Man verstand sich auf Anhieb und es begann eine Freundschaft, die bis heute gepflegt wird.

Was vor 11 Jahren durch einen freundschaftlichen Kontakt begann, hat mittlerweile seit neun Jahren Tradition: Wieder traten auf Einladung der Kirmesgesellschaft Kreuzau die Spitzenkräfte des Stammtischs Kölner Karnevalisten in der ausverkauften Festhalle auf. In einem fünfstündigen Programm löste ein Höhepunkt den nächsten ab.

Den Anfang machte das „Kölsch Hänneschen”, das auch ihre Kindertanzgruppe mitbrachte. Die Truppe zog mit ihren bunten Kostümen in die Festhalle ein und sorgte mit ihrem zum Teil akrobatischen Tanz von Anfang an für Stimmung. Und dann ging es Schlag auf Schlag. „De Neppeser” brachten ihre kölschen Couplets. „Engel Hettwich”, der Jumbo unter den Engeln, die „Huusmeister vom Bundestag”, „Schlabber un Latz”, „Botz un Bötzje” und Dieter Röder als „Ne Knallkopp” sorgten dafür, dass die Lachmuskeln des Publikums an ihre Leistungsgrenze kamen. Die Tanzgruppe „Kammerkätzchen” stürmte mit mehr als 70 Aktiven die Kreuzauer Bühne.

Musikalisches Feuerwerk

Die „Cheerleader des 1. FC” ließen mit ihren akrobatischen Hebe- und Wurffiguren den Atem stocken. Bevor die „Domstädter” zum Abschied ein musikalisches Feuerwerk abbrannten, lachte das Publikum noch Tränen über „Die 2 Schlawiner” Werner Beyer und Walter Schweder.

Man merkte zu jedem Zeitpunkt, dass die Auftretenden, die allesamt aus Funk und Fernsehen bekannt sind, ihre Auftritte nicht routiniert herunterspulten. Da die meisten ihre Darbietung für die neue Session zum ersten Mal zeigten, spürte man die Anspannung und das Engagement.

Doch was nützt das beste Programm ohne ein entsprechendes Publikum, dem Jürgen Blum als 1. Vorsitzender und Baas des Stammtischs Kölner Karnevalisten ein großes Lob aussprach. Trotz des fünfstündigen Programms, das ohne Pause durchgezogen wurde, spendeten die Zuschauer bis zur letzten Sekunde tosenden Beifall und hörten jedem Redner aufmerksam zu. Jürgen Blum: „Ein solches Publikum ist einfach großartig und das wohl größte Kompliment an die Künstler, das man geben kann.”

Zum Schluss galt es noch Danke zu sagen an Bruno Praß der als 2. Vorsitzender des Stammtischs durch das Programm führte und an die Kapelle Markus Quodt, die den Abend musikalisch begleitete.

Nach diesem Abend war man sich schnell einig, dass es im nächsten Jahr zur neunten Auflage des Rheinischen Abends im Kreuzau kommen wird.