Düren: Party in der Endart: Salsa ist in Düren angekommen

Düren: Party in der Endart: Salsa ist in Düren angekommen

Die Musik ist laut, doch trotzdem dringt permanentes Gemurmel hindurch. „Nochmal von vorne“, ruft Giuseppe Valentini. Scheinwerfer tauchen die Tanzfläche in ein rot-blaues Farbenmeer. Das Gemurmel stoppt abrupt. „Eins und zwei und drei und vier und fünf“, dirigiert Valentini und rund ein Dutzend Tanzpaare bewegen sich beinahe synchron zu seinen Worten. Es ist Salsa-Abend in Düren, genauer gesagt „Endart goes Salsa“.

Bereits zum zweiten Mal veranstaltete die Endart in Kooperation mit dem DJ Nils Jagdfeld und dem Salsa-Tanzlehrer Giuseppe Valentini das Tanzvergnügen, das vor einem Jahr ein Überraschungserfolg war. „Letztes Jahr war ein Test, wir wollten gucken, wie das hier in Düren ankommt“, erinnert sich Nils Jagdfeld. „Das“, ist eine sogenannten Salsaparty, etwas „Besonderes“, wie Jagdfeld findet. Dabei treffen sich wildfremde Menschen und tanzen.

Salsa ist Sport, verlangt den Tänzern Einiges ab. „Hier wird daher auch kaum Alkohol getrunken“, erklärt Jagdfeld, der ursprünglich aus Düren kommt und gemeinsam mit Giuseppe Valentini die Idee hatte eine Salsaparty, wie in Köln und Aachen üblich, nach Düren zu bringen. Gleich doppelt so viele Leute, wie erwartet, strömten vor einem Jahr in die Endart, so dass man in einen größeren Raum umziehen musste. Heute, ein Jahr später, bietet die Endart ihren Salsa-Gästen gleich die größte Tanzfläche an der Veldener Straße, um lateinamerikanisches Flair zu genießen.

Das Programm besteht aus zwei Tanzkursen, einer für Fortgeschrittene und der andere für Anfänger, die vor der eigentlichen Party stattfinden. Auf der werde es dann wie beim „alten Spiel“, verspricht Nils Jagdfeld. „Das läuft so ab, dass der Mann die Dame zum Tanz auffordern muss“, erklärt der DJ das Prozedere, das vorsieht, dass möglichst viele unterschiedliche Leute miteinander tanzen.

Zu denen gehören auch Adèle aus Eupen und Susanne aus Aachen, die schon viele solcher Salsapartys erlebt haben. Für sie muss sich die Veranstaltung in Düren keineswegs vor denen in Belgien oder Aachen verstecken. Und auch der Zuschauerandrang bei der Party zeigt, dass die Salsa-Party angekommen ist in der Kreisstadt.

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