Düren: Oststraße: Anwohner verärgert, Stadt verspricht Abhilfe

Düren: Oststraße: Anwohner verärgert, Stadt verspricht Abhilfe

Helga Oehler hat sich jüngst bei der Morgenlektüre der „DN” geärgert. „Das ist ja schön, dass die Stadt Düren im Bereich der Oststraße jetzt den 4. Bauabschnitt in Angriff nimmt - aber der 3. Abschnitt ist ja noch gar nicht fertig. Genau das ist uns Anliegern aber versprochen worden.”

Helga Oehler wohnt und arbeitet in der Oststraße. „Wir sitzen hier im Dreck und die Stadt vertröstet uns”, ärgert sie sich. Im Bereich zwischen der Gartenstraße und der Edmund-Kurtz-Straße fehlt noch der Straßenausbau.

Helga Oehler: „Wenn es windig ist, wird der ganze Sand aufgewirbelt. Die Entwässerung der Straße erfolgt derzeit auch über den Sand, weil der neue Kanal höher liegt.” Was Helga Oehler besonders ärgert: „Mir ist vom Tiefbauamt klar gesagt worden, dass ein neuer Bauabschnitt erst in Angriff genommen wird, wenn der vorherige abgeschlossen ist. Wenn man dann bei der Stadt anruft heißt es lediglich, dass man sich bemüht und die Asphaltdecke noch vor Weihnachten kommen soll. Man wäre mit der Firma noch in Verhandlungen.”

Christian Klump, stellvertretender Betriebsleiter der Dürener Stadtentwässerung, hat Verständnis für die Anwohnerin: „Ich kann das gut verstehen. Wir würden lieber heute als morgen wenigstens die Tragschicht auf die Straße aufbringen.” Nach derzeitigem Stand soll das entweder in der nächsten, oder der übernächsten Woche erfolgen. Also noch vor Weihnachten. Klump: „Wir sprechen darüber noch mit dem Unternehmen. Wir haben uns für nächste Woche ausgesprochen, die Baufirma will die Arbeiten lieber in der übernächsten Woche ausführen.”

Der Grund: „Einem Unternehmen ist es bei solchen Arbeiten natürlich am liebsten, die benötigten größeren Geräte immer nur einmal zur Baustelle zu bringen und dann möglichst viel zu machen”, so Klump, der selbst auf den frühest möglichen Termin drängt. Vor allem auch deshalb, weil Frostschutz aus Kies, die Tragschicht aus Bitumen, Bindeschicht und letztlich die Verschleißschicht nur bei dem entsprechenden Wetter aufgebracht werden können.

„Sollte jetzt der Wintereinbruch kommen, wird das schwierig”, befürchtet Klump weitere Verzögerungen. In der Hand hat er das aber nur begrenzt: „Ich habe nicht die Möglichkeit die Baufirma zu zwingen, das morgen umzusetzen.”

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