Düren: Oldies, Harry Hirsch und Papier

Düren : Oldies, Harry Hirsch und Papier

Das Leopold-Hoesch-Museum und das Papiermuseum in Düren werden am Wochenende 10. und 11. Juli zu einer großen Werkstatt. Papierkünstler aus der nahen und weiten Umgebung werden dann in den Räumen zeigen, was man aus Papier alles machen kann.

Die Devise heißt dabei aber, nicht nur den Künstlern über die Schultern schauen, sondern selber aktiv werden. Schauen, lernen, mitmachen, selber gestalten.

Vieles wird in den beiden Häusern angeboten, vom Papierschöpfen über Buchbinden, Pappmachèarbeiten, Origami, Bunträndern bis hin zu Marmorieren oder die Kunst des Druckens. Bestaunen kann man auch eine Mini-Papiermaschine, die Papier produzieren wird. Die Künstleraktivitäten sind aber längst nicht alles, was die beiden Museen am Samstag und Sonntag zu bieten haben. Rings um die Gebäude werden zum siebten Male die Stände des Papiermachermarktes aufgebaut.

Herz schlägt höher

Zu sehen und zu kaufen gibt es alles, was das Herz eines Papierfreundes höher schlagen lässt. Die Palette der Anbieter der „papiernen Kunst” ist breit und garantiert einen repräsentativen Einblick in die verschiedensten Gestaltungsmöglichkeiten von Papier. Der Markt zwischen Leopold-Hoesch- Museum und Wallstraße, der samstags von 12 bis 24 Uhr und sonntags von 12 bis 18 Uhr dauert, bietet handgeschöpfte Papiere, eindrucksvolle Papierplastiken und Skulpturen, Papierschmuck, der auch tragbar ist, verschiedene Buntpapiere, dekorative Papierlampen, einzigartige Künstlerbücher, Faserstoffbilder, Collagen, kalligraphische Arbeiten, Pappmaché-Bilder, Buchbinde-Artikel und vieles mehr.

Da der Papiermachermarkt in die Jazztage eingebettet ist, kommt natürliche die Musik nicht zu kurz. Am Samstag werden von 15 bis 19 Uhr Jazzbands der Musikschule Düren auftreten, Harry Hirsch kommt am Abend zwischen 20 und 22 Uhr und danach gibt es noch Überraschungen.

Am Sonntag spielen ab 13 Uhr bis 17 Uhr auf dem Platz vor dem Museum die „Jokers” ihr Repertoire aus Oldies und Blues. Also kommen und schauen. Bei gutem Essen und Getränken kann man Papier und Musik sogar bis in die Nacht genießen. Kinder können die beiden Museen auf eine besondere Art kennen lernen: im Rahmen einer Kinderrallye. Sarah Beyer und Lucia Völker, Praktikantinnen der Fachoberschule für Gestaltung, laden dazu ein.