Offene Jugendarbeit im Papst-Johannes-Haus zieht in neuen Raum

Großer, heller Raum : Neue Heimat für die offene Jugendarbeit im Papst-Johannes-Haus

Die langen Jahre im Keller sind vorbei, die offene Jugendarbeit im Papst-Johannes-Haus (PJH) an der Annakirche ist umgezogen in einen großen, hellen Raum im Erdgeschoss.

Martina Schütz-Berg, Leiterin des PJH, erinnerte vor zahlreichen Gästen an die lange Planung und die Zeit der Umsetzung, in der der bisherige Mehrzweckraum zu einem Treffpunkt umgestaltet wurde, der nun den Namen „Jugendcafé Papst“ trägt. Zahlreiche Ideen seien dabei vom Team um den Innenarchitekten Andreas Franke und Claudia und Gerd Berbuir entstanden, diskutiert und dann verworfen oder umgesetzt worden.

Mit der neuen Einrichtung hat ein wichtiger Teil der Arbeit im PJH eine neue Heimat bekommen, ohne dass bei den anderen Angeboten im Haus Abstriche gemacht werden müssten. Denn neben der Arbeit mit den Jugendlichen kennzeichnet das Papst-Johannes-Haus das Miteinander verschiedener Generationen und ganz verschiedener Gruppen, die das Haus besuchen: Vormittags turnen die Kindergartenkinder im großen Saal - abends proben dort verschiedene Chöre; Senioren treffen sich hier genauso wie Flüchtlinge, die Deutsch lernen; Junge Menschen erlernen hier ein Instrument – Kommunionkinder, Firmlinge, Taufeltern und Brautpaare treffen sich zur Vorbereitung auf den Empfang der Sakramente.

An der Gestaltung des neuen Raumes sind auch die Jugendlichen selbst beteiligt. Auf Anregung von Andreas Franke gestalten sie eine Wand mit von ihnen selbst aufgenommenen Fotos und Bildern in Schwarz-Weiß, die alle einheitlich schwarz gerahmt sind. Gemeinsames Thema diese Bilder ist die Gruppe, in der die Jugendlichen im PJH zusammenkommen.

(kel)
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