Niederzier und Frankreich: Partnerschaft in vielfältiger Weise belebt

Seit mehr als 20 Jahren : Der Schulaustausch zwischen Niederzier und Frankreich boomt

Schon seit weit über 20 Jahren gibt es den Schüleraustausch zwischen der Gesamtschule Niederzier/Merzenich und dem College Jean Jaurés in der französischen Partnergemeinde. Nach einem Besuch in Merzenich begab sich Anfang Juni eine 30-köpfige Delegation mit den KoordinatorInnen Christine Pruszeit und Walter Pokolm nach Vieux-Conde.

Dort hatte die neue Verantwortliche Kathleen Choquet das Besucherprogramm eine wenig modernisiert und wartete mit einigen Ideen auf, die bei den Schülern aus Niederzier gut ankamen. So wurden einige Sportspiele mit gemischten Teams durchgeführt, unter anderem ein Hindernisparcours als Staffellauf, der die Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen brachte.

Neben dem Parcours stand noch eine Variante des modernen Escapespiels auf dem Programm, bei dem eine Diddlemaus vermisst wurde und von den Schülern gefunden werden musste. „Es hat mir Spaß gemacht, dass wir uns gegenseitig helfen mussten“, meinte Lynn aus der 6d und Noemi ergänzte: „Wir haben viele interessante Spiele gemacht.“

Zudem gab es dann einen weiteren Besuch aus Frankreich. 49 Schüler der 5. Klassen aus Quiévrechain wurden von Christine Pruszeit und ihrem 10er-Französisch-Kurs einen Tag lang in Niederzier betreut. Dabei spielte man unter Leitung der Zehntklässler in Gruppen in deutscher Sprache „Mensch ärgere dich nicht“, um danach auf dem Schulhof gemeinsam zu picknicken. Die Franzosen besuchten danach mit dem Bürgermeister von Merzenich noch das Tagebaugebiet und ein Museum.

Kurslehrerin Christine Pruszeit war sehr erfreut über das Verantwortungsbewusstsein ihres Kurses: „Die Schüler haben sich von ihrer besten Seite gezeigt!“ Sie hob den Wert der häufigen gegenseitigen Besuche hervor, der auch von der französischen Kollegin Nathalie Thellier unterstrichen wurde: „Für die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland ist es wichtig, auch Freundschaften zwischen Franzosen und Deutschen zu fördern.“

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