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Großeinsatz in Eschauel: Suche nach Mann im Rursee eingestellt

Großeinsatz in Eschauel : Suche nach Mann im Rursee eingestellt

Die Suche nach dem 82-jährigen Mann, der am Pfingssonntag auf dem Rursee über Bord gegangen war, ist am frühen Abend eingestellt worden.

Die angeforderten Taucher der Technischen Hilfswerke (THW) Aachen und Düren sowie der Feuerwehr Köln begaben sich nicht ins Wasser. „Das hätte keinen Sinn gemacht“, sagt Markus Schumacher von der Nideggener Feuerwehr.

Auch ein Rettungshubschrauber und ein Polizeihubschrauber mit einer Wärmebildkamera kamen zum Einsatz. Zusätzlich sei mit einem Echolot die Wassertiefe an der betroffenen Stelle gemessen worden. Das Ergebnis habe rund 50 Meter betragen, die Taucher könnten jedoch nur bis zu 30 Meter tief suchen. Hoffnung, den Mann noch lebend aufzufinden, gebe es keine mehr.

Gegen 17.30 Uhr rückten die 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Nideggen, Heimbach und Simmerath sowie des THW Düren, Hürtgenwald, Städteregion Aachen und der DLRG Heimbach und Simmerath wieder ein. Auch Kräfte des Feuerschtztechnischen Zentrums und des Rettungsdienstes waren im Einsatz.

Die Wassertiefe an der betroffenen Stelle beträgt rund 50 Meter. Das ergaben MEssungen mit einem Echolot. Foto: Heike Lachmann

Der 82-Jährige war gemeinsam mit seiner Familie - zwei Erwachsenen und drei Kindern - vom Ableger in Eschauel aus in einem privaten Segelboot auf dem Rursee unterwegs gewesen, als er plötzlich über Bord gegangen und nicht wieder aufgetaucht war. „Wie genau das passiert ist, ist noch nicht bekannt“, sagt Markus Schumacher. Der Notruf bei der Feuerwehr sei um 13.26 Uhr eingegangen.

Seine Begleiter seien nicht in der Lage gewesen ihm zu helfen, teilte die Feuerwehr mit. Sie wurden nach dem Vorfall von Seelsorgern betreut.

(red)