Neujahrskonzert des Symphonie-Orchesters der Musikschule Niederzier

Neujahrskonzert der Musikschule : „Steigerlied“ als Zeichen der Freundschaft

Eine feierliche Atmosphäre und tolle Musik: Das Symphonische Orchester der Musikschule Niederzier hatte zum Neujahrskonzert eingeladen, und rund 600 Konzertbesucher erlebten einen abwechslungsreichen Musikabend.

Am Ende gab es für die 40 Musiker des Orchesters jede Menge Applaus.

Mit klassischen Werken, bekannten Opernmelodien, Märschen und auch moderneren Arrangements bediente das Orchester die volle Breite der verschiedenen Musikgeschmäcker. Eva Maria Gaul, Leiterin der Musikschule Niederzier, führte mit viel Witz und Charme durch den Abend und dirigierte ihr Ensemble auf temperamentvolle Art und Weise. Zum Symphonischen Orchester gehören die Big Band „Taf“ und ein Esemble bestehend aus Streichinstrumenten.

Jung und Alt musizierten am Samstag auf der Bühne in Niederzier gemeinsam. Sie hatten unter anderem schwungvoll-heitere Lieder wie den Walzer „Wiener Praterleben“ von Siegfried Translateur im Gepäck, bei dem das Publikum kräftig mitgeklatscht hat. Aber auch ruhige, gefühlvolle und ergreifende Musik gestaltete den Abend.

Unterstützt wurden die musikalischen Darbietungen von Projektionen auf einer großen Leinwand neben der Bühne. Nostalgische Bilder und Fotos nahmen die Gäste mit auf eine Zeitreise und machten so das Programm erlebbar.

Besonders in Erinnerung blieb den Gästen wohl die gesangliche Leistung von Solistin Merit Nath-Göbl. Für ihre kraftvolle und klare Sopranstimme, mit der sie mehrere Stücke begleitete, erntete sie großen Applaus. Im ersten Teil sang sie „Caro mio ben“ von Giuseppe Giordani, sowie die „Letzte Rose“ aus der Oper „Martha“ von Friedrich von Flotow. Auch im zweiten Teil konnte die aus Merzenich stammende Sängerin mit dem Marylin-Monroe-Klassiker „I wanna be loved by you“ überzeugen.

Zu den Gästen gehörte am Samstag auch Bürgermeister Hermann Heuser (SPD), der in einer Ansprache auf die Niederzierer Bergbautradition verwies. Als Zeichen der jahrzehntelangen, partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Bergbautreibenden und der Gemeinde wurde als Zugabe – sehr zur Freude des Tagebaudirektors Thomas Körber – das bekannte „Steigerlied“ gespielt.

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