Düren: Neues Stadion bleibt ein Ziel

Düren : Neues Stadion bleibt ein Ziel

„Ich verspreche ihnen nichts.” Bürgermeister Paul Larue wies bei der ordentlichen Mitgliederversammlung des Stadt-Sportverbands Düren darauf hin, dass es gelungen sei, die wesentliche Struktur der Sportvereine trotz schwieriger Finanzlage zu erhalten.

„Große Sprünge” seien allerdings nicht möglich, auch in naher Zukunft nicht. Allerdings werde die Stadt bald „in erheblichem Maße vom Konjunkturpaket der Bundesregierung profitieren können”, sagte Larue. Er erwarte rund 6,4 Millionen Euro für den Bildungsbereich und weitere vier Millionen Euro an Infrastrukturmitteln. „Wir werden eine Reihe von Dingen verwirklichen können, die im Rahmen des Haushaltssicherungskonzepts nicht möglich gewesen wären.”

Die „Sportstadt” Düren bräuchte beispielsweise ein „vernünftiges Stadion für höherrangige Fußballvereine. Auch einen Stützpunkt für möglicherweise verschiedene Sportarten könnte sich der Bürgermeister gut in Düren vorstellen. Außerdem müsse die Verknüpfung von Schule und Vereinen weiter ausgebaut werden.

Auch Verena Schloemer, Bürgermeisterkandidatin von Bündnis 90/Die Grünen, war vom Stadt-Sportverband eingeladen, um ihre „sportlichen Zielsetzungen” zu präsentieren. Einen Schwerpunkt sieht sie, wie Larue, in der besseren Vernetzung von Kindergärten, Schulen und Sportvereinen. Außerdem müsse man dringend „den Sanierungsstau bei den städtischen Hallen beheben”, so Schloemer.

Verbandsvorsitzender Hubert Schiffer berichtete von den drei wichtigen Arbeitsbereichen des vergangenen Jahres: Die Investitionspauschale für den Sport und die damit verbundenen Entscheidungen für städtische und vereinseigene Anlagen, die Bewilligung der laufenden Zuschüsse für Vereine mit eigenen Anlagen sowie die Durchführung der Sportlerehrung der Stadt Düren.

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