Düren: Neuer Gebetsraum für 150 Gemeindemitglieder

Düren: Neuer Gebetsraum für 150 Gemeindemitglieder

Der kommende Sonntag, 14. April, ist für die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde in Düren- Nord ein ganz besonderer Festtag. Nach fünfjährigem Provisorium weiht die Gemeinde mit einem Gottesdienst um zehn Uhr ihren neuen Gottesdienstraum ein.

Gleichzeitig mit Dankgottesdienst und Einweihung des jetzt doppelt so großen Gottesdienstraumes bezieht auch die „Impuls“-Beratungsstelle einen eigenen Raum im Gemeindezentrum an der Walzmühle.

Vor fünf Jahren zog die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Düren von der Rurstraße in das ehemalige Telekom-Gebäude an der Walzmühle um. Mit großem Aufwand wurde umgebaut. Schnell sollte sich zeigen, dass der Gottesdienstraum zu klein wurde. Der jetzige Gottesdienstraum umfasst 150 Quadratmeter Fläche und ist auf dem neuesten Stand der Technik. Neue Bestuhlung wurde angeschafft und für Wohlfühlklima sorgt eine moderne Belüftungsanlage.

Eltern mit Kleinkindern haben jetzt sogar einen separaten Raum. Durch eine große Glasscheibe und über Lautsprecher können sie den Gottesdienst verfolgen. Die Finanzmittel von rund 50.000 Euro für den Umbau brachten Mitglieder und Freunde der Gemeinde auf. Einige Mitglieder waren mit Eigenleistung an der Gestaltung des Raumes beteiligt.

„Optimale Voraussetzungen“

„Jetzt haben wir optimale Voraussetzungen für unsere Gottesdienste“, ist Pastor Karl-Friedrich Kloke zufrieden. Die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde zählt rund 120 Mitglieder. „Aber durch Verwandte und Freunde ist die Zahl der Besucher unserer diversen Gottesdienste wesentlich größer“, so Gudrun Dreger, die ehrenamtliche Dienste in der Kirche wahrnimmt.

Die seit zwei Jahren bestehende „Impuls“-Beratungsstelle, die vom Landesverband Rheinland des Bundes Evangelisch-Freikirch-licher Gemeinden getragen und auch finanziert wird, erhielt im Erdgeschoss des Gemeindezentrums einen Raum. Hier können sich Menschen in schwierigen Lebenslagen kostenlos und unabhängig von der Konfession Rat und Hilfe holen. Termine sind nur nach Absprache möglich.

Telefonisch ist die Beratungsstelle unter Telefon 0151/51502252 zu erreichen. Geleitet wird die Beratungsstelle, übrigens eine von vier im Landesverband, von Reinhardt Hapke. Die seit Mai 2011 bestehende Beratungsstelle ist mit zwei Fachkräften besetzt.

(fjs)
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