Düren: Neue Einrichtung als „Fünf-Sterne-Kita“

Düren : Neue Einrichtung als „Fünf-Sterne-Kita“

Der Traum eines jeden Pädagogen dürfte es sein, die Einrichtung, in der man zukünftig arbeiten möchte, selbst mit planen zu dürfen.

Für die künftige Leiterin der Kindertagesstätte an der Marienstraße in Düren, Heike Holz, war dieses Angebot so verführerisch, dass sie ihren alten Job als Leiterin eines Familienzentrums im Kreis Aachen nach 24 Jahren an den Nagel hing, um in der Kreisstadt noch einmal neu anzufangen. „Dass der Investor uns die Chance gab, ist einmalig“, freute sich Heike Holz beim „Tag der offenen Baustelle“. Mit der Eröffnung der siebengruppigen Einrichtung „Kreismäuse“ direkt am Kreishaus werde eine Symbiose aus klarem und pädagogisch durchdachtem Konzept und einem optimal dafür ausgerichteten Gebäude geschaffen. Die neue Einrichtung mache es möglich, pädagogische Ziele optimal in den Innen- und Außenbereichen der neuen Kita umzusetzen.

„Georg Schmiedel hat in diese Einrichtung sehr viel Herzblut gesteckt“, lobte auch Landrat Wolfgang Spelthahn (CDU) als Vorsitzender des Trägervereins „Kinderbetreuung Kreismäuse“ den Investor, „und uns ein großartiges Gebäude errichten lassen, dass man ohne Frage einen Fünf-Sterne-Kindergarten nennen darf.“

2006, berichtete der Landrat, habe die Kreisverwaltung in einem Modellprojekt eine Kinderbetreuung für Kinder unter drei Jahren angeboten, um einen Grundstein zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu legen. Das Angebot sei so erfolgreich gewesen, dass jetzt im Spätsommer die neue Einrichtung mit gleich sieben Gruppen an den Start gehen könne. Der Trägerverein verfüge damit über 130 Plätze für Kinder ab vier Monaten. Wegen der zentralen Lage ist der Außenbereich nicht riesengroß, er soll aber mit hochwertigen Spielgeräten versehen werden. „Alles in allem wird die neue Kita mit 30 Mitarbeitern eine der größten in der Region“, fügte Elke Ricken-Melchert, die Leiterin des Jugendamts Kreis Düren.

Das zweite und dritte Obergeschoss wird von der Kreisverwaltung für die interne Verwaltung der Jobcom genutzt, berichtete Kreis-Dezernent Peter Kaptain,

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