Berzbuir: Neubau und neues Mannschaftsfahrzeug für die Berzbuirer Löschgruppe

Berzbuir : Neubau und neues Mannschaftsfahrzeug für die Berzbuirer Löschgruppe

Der Neubau und das neue Mannschaftsfahrzeug der Berzbuirer Feuerwehr wurde jetzt von Pastor Hans Tings eingesegnet. Die Kameraden von der belgischen Partnerwehr Zele hatten ihren Kameraden zu dem Anlass einen speziellen neuen Helm mitgebracht.

Bevor sie diesen aber überreichen konnten, gaben diverse Redner einen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte des Anbaus am Feuerwehr-Gerätehaus.

Nach in Teilen schwieriger Planung hatte der erste Spatenstich am 16. August 2016 stattgefunden. Für den Bau stand eine Investitionssumme von 280.000 Euro zur Verfügung.

Das bestehende Gebäude wurde renoviert, und neben dem Platz für das neue Fahrzeug entstanden Toiletten- und Umkleideräume sowie ein 47 Quadratmeter großer Schulungsraum. „Der alte war kleiner als unsere Sakristei“, erinnerte sich Pfarrer Tings.

Der Berzbuirer Löschgruppenführer, Brandoberinspektor Klaus-Peter Göddertz, berichtete stolz von dem großen Einsatz seiner Mannschaft. Während der gesamten Bauzeit habe jeder seine Fähigkeiten eingebracht und bis zum Tag vor der Einweihung gearbeitet. Gleichzeitig hätten an diversen Ausweichorten Schulungen und Ausbildungen für die Jugendwehr stattgefunden. Dennoch seien die 26 Mitglieder der Löschgruppe jederzeit einsatzbereit gewesen. Seit dem Jahr 2010 wurden sie durchschnittlich 21 Mal im Jahr alarmiert.

Bürgermeister Paul Larue lobte den Rückhalt, den die Feuerwehrleute in Berzbuir und Kufferath in der Bevölkerung hätten. Dem schloss sich auch Amtsleiter Johannes Rothkranz an, der ebenso wie Kreisbrandmeister Karlheinz Eismar das ehrenamtliche Engagement der Wehrmänner hervorhob. Nachdem Pastor Tings das Mannschaftstransportfahrzeug und den Neubau eingesegnet hatte, standen noch Beförderungen an.

Thomas Jörres wurde zum Hauptfeuerwehrmann ernannt, Florian Grosch und Thorsten Wartig zu Unterbrandmeistern, Andreas John und Markus Uerlings zu Brandmeistern. Schließlich erhielt Leo Schleicher das Goldene Ehrenzeichen des Landes für 35-jährige Feuerwehrtätigkeit.

(ke)
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