Kirmesgesellschaft: Nach 95 Jahren hat Kreuzau wieder eine Hahnenkönigin

Kirmesgesellschaft : Nach 95 Jahren hat Kreuzau wieder eine Hahnenkönigin

Mit dem 29. Schlag stand das historische Ereignis fest: Nach 95 Jahren hat die Kirmesgesellschaft Kreuzau wieder eine Hahnenkönigin. Petra Maubach setzte sich gegen ihre Mitbewerber durch und holte die Königswürde in ein Haus, in dem schon so ziemlich alle Vereinswürden gefeiert wurden, die in Kreuzau zu erringen sind.

Ihr Mann Jürgen war schon Hahnenkönig, Schützenkönig und Karnevalsprinz im Ort. So war ihnen auch der Brauch bekannt, dass die Silberkette immer vom scheidenden König — in diesem Fall Josef „Pluto“ Kurth — zum neuen gebracht und in dessen Wohnzimmer übergeben wird. Adjutanten der Königin sind Bernd und Brigitte Dienstknecht sowie Arno und Sabine Blumenthal.

Mit der acht Jahre alten Kinder-Hahnenkönigin Elena Virnich und deren Adjutantinnen ging es zum Königsball in der Festhalle. Beide Abende waren sehr gut besucht, nicht zuletzt, weil die Gesellschaft seit drei Jahren ein neues Konzept unter dem Motto „Candy Kirmes“ verfolgt, mit dem vor allem wieder viele Jugendliche angesprochen werden.

Eine Besonderheit gab es am Sonntag: Vor dem bunten Kinderprogramm machten sich die Mitglieder auf nach Winden. Dort feierte die befreundete Windener Gesellschaft, so dass die Kreuzauer die Gelegenheit wahrnahmen, mit dem Musikverein „Erika“ aus Drove dem Windener König Heinz Lüttgen zu gratulieren.

(kel)