Düren: Musik, Tanz und Folklore sollen Völker verbinden

Düren: Musik, Tanz und Folklore sollen Völker verbinden

„Zusammenhalten - Zukunft gewinnen”, so ist die Interkulturelle Woche überschrieben, die vom 25. September bis zum 4. Oktober in Düren stattfindet. Ein buntes Programm vom Fest der Kulturen über die Modenschau und eine Kabarett-Veranstaltung laden zum Mitfeiern ein.

Zum sechsten Mal wird die Woche der ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger nun schon in Düren veranstaltet. Gabi Freitag, Vorsitzende des Integrationsausschusses, ruft dazu auf, sich rege zu beteiligen. Schon jetzt, so Birgit Franz vom Fachbereich Integration, sei spürbar, dass in diesem Jahr noch mehr alteingesessene Dürener mittun wollen. Vielleicht auch deshalb, weil das Fest der Kulturen diesmal im Haus der Evangelischen Gemeinde und damit näher an der City stattfinden werde. „Integration bedeutet Mitarbeit, Begegnung”, betont Saffet Akkas vom Integrationsausschuss. Da leben Leute vielleicht seit Jahren nebeneinander und kennen sich nicht. Sie können bei unserem Fest aufeinander zugehen.”

Von Donnerstag, 23. September, bis zum 9. Oktober wird es in der Stadtbücherei eine Medienausstellung zum Thema „Ihr seid Deutschland, wir auch” geben. Eigentlicher Start der Woche ist am Samstag, 25. September (17.30 Uhr) Im Haus der Evangelischen Gemeinde mit einem internationalen Programm. Mit Musik, Tanz, Folklore und kleinen internationalen Gerichten. Am Sonntag, 26. September, gibt es ab 10 Uhr in Niederau neben dem Franz-Josef-Keimes-Sportpark ein Offenes Kleinfeld-Fußballturnier für Jungen und Mädchen, ausgerichtet vom FC Niederau. Ab 11.30 Uhr findet in der Annakirche ein ökumenischer Gottesdienst mit assyrischen Christen statt.

Gegen Gewalt

Am Montag um 15 Uhr folgt in der Stadtbücherei eine Bilderbuchbetrachtung (ab 4 Jahre), um 19 Uhr spielen und singen Saz-Schülerinnen und Schüler im Kurdischen Kulturhaus (Rütger-von Scheven-Straße 3) kurdisches und türkisches Kulturgut. Am Dienstag, 18.30 Uhr, gibt es einen Rundgang mit Bürgermeister Paul Larue durch das multireligiöse Düren. Am Mittwoch, 29. September (16.30 bis 17.30 Uhr) folgt die Filmvorführung „Next generation - gib niemals auf”, Bonner Straße 11 bis 13. Ab 17.30 Uhr gibt es im Café International traditionelle Speisen mit Musik und Tanz. Am Donnerstag stellt sich ab 18 Uhr in der DITIB-Moschee, Veldener Straße 63, auf Einladung der Evangelischen Gemeinde das Migrantinnen-Netzwerk gegen Gewalt vor.

Das Freitagsgebet in deutscher Sprache folgt am 1. Oktober zwischen 13.45 und 14.45 Uhr in der Schulstraße 51, anschließend Kaffee und Kuchen. Am Samstag, 2. Oktober (16 Uhr), wird im MultiKulti zu einer Modenschau „Africa on Stage” der afrikanischen Gemeinde Magembo mit Grillen eingeladen. Am Sonntag, 3. Oktober, gibt es zwischen 11 und 19 Uhr den „Tag der offenen Moschee”. Zum Schluss tritt am Montag, 4. Oktober, im Komm das Kabarett mit Murat Topal „Getürkte Fälle - ein Cop packt aus” auf. Bis auf diese Veranstaltung (12/14 Euro) sind alle anderen kostenlos.

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