Düren: Mundart-Festival im Willy-Brandt-Park: Silbernes Fest setzt Maßstäbe

Düren : Mundart-Festival im Willy-Brandt-Park: Silbernes Fest setzt Maßstäbe

Drei Tage Mundart-Festival im Willy-Brandt-Park ließen kaum Wünsche offen und legten die Messlatte für kommende Veranstaltungen hoch. Auch wenn dann die veranstaltende AG Schnüss keinen Jubiläums-Geburtstag hat, werden die Dürener vom 26. Festival bestimmt so einiges erwarten.

Ein bisschen schade war es ja schon für Bands und Fans, die sich auf den Samstag eingeschossen hatten. Musste der eigentlich ersehnte Regen denn ausgerechnet am Nachmittag einsetzen, kurz bevor die „Bremsklötz“ den musikalischen Teil des Tages eröffneten? Die waren dann auch nur zu zweit auf der Bühne und hatten zusätzlich mit einem ziemlich leeren Zelt zu kämpfen.

Die große Maus war immer umlagert von kleinen Fans.

Björn Heuser, Ehrenmitglied der AG Schnüss, bekam auch jetzt offiziell seine Auszeichnung nebst Flaschen Grauburgunder übergeben. Dafür gab es eine musikalische Einlage.

„Communis amicoum causa“ nennt sich eine Gruppe, die sich dem Mittelalter verschrieben hat und den Stadtpark während des Festivals ‚bewacht‘. „Vor sieben Jahren haben wir hier tatsächlich die Nachtwache übernommen“, erzählt Lutz Conzen. Mittlerweile ist dafür ein Sicherheitsdienst zuständig. Aber für die Gruppe ist es eine lieb gewordene Gewohnheit, zur Festivalzeit im Park zu campieren. Natürlich in originalgetreuem Outfit.

Beim Familien-Sonntag standen die Kids im Mittelpunkt. „Natürlich sollen auch die Kinder, deren Eltern nicht so betucht sind, ihren Spaß haben“, sagt AG-Schnüss-Mitglied Peter Borsdorff. Und deswegen hat der Running-for-Kids-Initiator wieder die Maus organisiert.

Ein kleiner Abstecher in die Stadtgärtnerei lohnte sich auch. Da der Dürener Service-Betrieb (DSB) auch den 25. Geburtstag feierte, wurde hier auch einiges nicht nur für kleine Mäuse geboten. Die Bands konnten am Sonntag weder über schlechtes Wetter noch über zu wenig Publikum klagen. Den Schlussakkord setzten die „Räuber“. Und das Publikum sang weiter mit.

(wey)
Mehr von Aachener Nachrichten