Düren: Mit dem großen Traktor an der Schule vorgefahren

Düren: Mit dem großen Traktor an der Schule vorgefahren

Schulleiter Heinz Moll hatte plötzlich dicke Strohballen vor der Tür seines Büros und bekam von „seinen” Abiturienten ein paar leckere Möhren geschenkt. Echte Landeier, auf denen „Abi ´11” stand, gab es auch.

Knapp 500 Abiturienten und Abiturientinnen haben im Kreis Düren heute ihren letzten Schultag, und längst geben die jungen Leute sich nicht mehr mit nur einem Tag für ihren „Abi-Streich” zufrieden. An vielen Schulen gibt es ganze Motto-Wochen. Jeder Tag der letzten Schulwoche hat ein anderes Thema, dementsprechend verkleidet kommen die Abiturienten in die Schule.

Am Stiftischen Gymnasium kamen die Schülerinnen und Schüler einen Tag als Senioren verkleidet in die Schule, die Mädchen der St.-Angela-Schule hatten sich für das Thema Meerjungfrau entschieden. Und an der Europaschule in Langerwehe, war das Thema „Landleben” angesagt, sehr passend für die Schule in der 14.000-Einwohner-Gemeinde. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Dirndl, Lederhose und zum Teil sogar als Kühe verkleidet in die Schule gekommen, einige waren dann noch mit einem großen Traktor vorgefahren. „So originell wie in diesem Jahr”, so Schulleiter Moll, „waren unsere Abiturienten selten. Das macht richtig Spaß zu sehen, was die sich alles überlegt haben.”

In Düren ist der Höhepunkt der letzten Unterrichtswoche wie immer die große Tour mit den bunt geschmückten Fahrrädern zum Rathausvorplatz heute Mittag. Die Abiturienten aus Langerwehe laden ihre Pauker heute zum Grillen ein.

Tüchtig büffelnÉ

Danach heißt es dann tüchtig Büffeln, denn bis zur ersten schriftlichen Abiturprüfung sind gerade einmal noch zwei Wochen Zeit. Los geht es mit der ersten Klausur am Montag, 2. Mai. Dann steht für alle Prüflinge Deutsch auf dem Programm. Am 30. Juni ist dann alles geschafft: Dann finden die letzten mündlichen Prüfungen statt.