Düren: Migräne mit chinesischer Medizin und Yoga bekämpfen

Düren: Migräne mit chinesischer Medizin und Yoga bekämpfen

„Zwei Tage in der Finsternis, das Leben zieht vorbei…Migräne oder nur normaler Kopfschmerz?“ Mit dieser Frage beschäftigt sich seit zehn Jahren die Selbsthilfegruppe „Kopfschmerz/Migräne“ in Düren.

In ihren Treffen unterstützen sich die Erkrankten unter anderem durch Erfahrungsaustausch. Die Gruppe erfuhr jetzt eine Ehrung beim Festsymposium zum 25-jährigen Bestehen der „Migräne-Liga-Deutschland“ im April in Kassel. Marlies Wetzler von der Dürener Gruppe nahm die Urkunde aus den Händen der Präsidentin der „Migräne-Liga-Deutschland“, Lucia Gnant, entgegen. Dazu gab es noch einem Bonus für die weitere Gruppenarbeit.

Die Gruppe erhielt den dritten Preis für ihre Aktionen, die Öffentlichkeit auf Ihre Arbeit aufmerksam zu machen. Im Bethlehem-Krankenhaus in Stolberg hatte man sich zum Beispiel über die traditionelle chinesische Medizin informiert. Außerdem hatte die Gruppe einen zehnstündigen Kurs organisiert, um Yoga-Techniken zu erlernen.

Ermöglicht wurde das mit der Selbsthilfe-Förderung der gesetzlichen Krankenkassen, mit Unterstützung der „Migräne-Liga-Deutschland“, mit Hilfe von professionellen Kräften, der Selbsthilfe-Kontaktstelle des Paritätischen im Kreis Düren und letztlich mit dem Engagement der Mitglieder.

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