Billard Sport Club: Merzenich hat wieder Deutschen Meister

Billard Sport Club : Merzenich hat wieder Deutschen Meister

Gleich fünf Medaillen konnten sich die drei Akteure vom Billard Sport Club Merzenich bei den Deutschen Meisterschaften in Bad Wildungen sichern.

Helmut Künstler, der dreifache Deutsche Meister in der freien Partie, ging als klarer Favorit in das Turnier und stellte das gleich unter Beweis. Er kam ohne Punktverlust mit dem höchsten Durchschnitt von 76,26 und auch mit der höchsten Serie von 300 Points bis ins Endspiel.

Ausgerechnet hier unterlief ihm ein Fehler. Das war auch der Grund dafür, dass er seinen Titel an Simon Franzel vom 1. BC Schwerin abgeben musste. Nichtsdestotrotz freute er sich, Vizemeister geworden zu sein.

In der Disziplin 35/2 spielte Künstler dann frei auf. Er zog von Sieg zu Sieg, bis er im Endspiel angekommen war – ihm gegenüber stand wieder Franzel. Zur Verwunderung aller Experten konnte Künstler jedoch siegen und wurde damit Deutscher Meister im Cadre 35/2.

Katja Titze kam nach spannenden Spielen ins Halbfinale in der Disziplin „Dreiband großer Tisch“. Mit Christine Schuh traf sie auf eine im gleichen Landesverband spielende Gegnerin aus Bergisch Gladbach. Nach einem Spiel, das bis kurz vor Ende durchaus ausgeglichen war, hatte Schuh die Nase vorne, gewann knapp die Begegnung und zog ins Endspiel ein. Titze sicherte sich die Bronzemedaille.

In der gleichen Disziplin, aber am kleinen Tisch, war Titze in den Gruppenspielen nicht zu schlagen. Sie holte sich verlustpunktfrei Platz eins und konnte so im Halbfinale der Favoritin Steffi Daske aus dem Weg gehen. Im Spiel um den Einzug ins Finale konnte sie sich klar gegen Jennifer Aßmann vom BCC Witten durchsetzen.

Im zweiten Halbfinale kam Daske dann zu einem klaren Erfolg gegen Schuh vom Bergisch Gladbacher BC. Im Endspiel musste sich Titze dann klar geschlagen geben, war aber über ihre Silbermedaille glücklich und stolz.

Bei den Herren in der Disziplin Dreiband kleiner Tisch konnte Jörg Undorf seine Gruppenspiele alle klar gewinnen und traf im Viertelfinale auf seinen ehemaligen Clubkameraden Paul Call, der jetzt für den BC St. Wendel spielt. Undorf lies von Anfang an klar erkennen, dass er ins Halbfinale einziehen wollte.

Mit einer Anfangsserie von 13 Points, die auch die höchste des Turniers war, schockte er Call so stark, dass der keine Chance hatte. Ausgerechnet im Halbfinale lief es dann nicht rund für Undorf. Er war aber auch mit dem dritten Platz zufrieden.

Sowohl der BSC Merzenich als auch der Kreisverband ist besonders stolz auf seine Akteure.

(ser)
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