Oberzier: Matschpfützen gehören beim BCO längst der Vergangenheit an

Oberzier: Matschpfützen gehören beim BCO längst der Vergangenheit an

Keine Linien, die Woche für Woche nachzuziehen sind; kein Spielfeld, das sich bei Regen zu einer einzige Sumpflandschaft wandelt, um dann - nach Abpfiff - einem umgepflügten Acker zu gleichen; kein Gras, dessen Behandlung sich zur nervenaufreibenden Belastungsprobe entspinnen kann: Die Vorteile eines Kunstrasenplatzes liegen auf der Hand.

Eben deshalb entschied sich der Ballspiel Club Oberzier (BCO) für die Erstellung einer solchen Spielanlage. Am Wochenende wurde der Fußballplatz im Rahmen der Sportwoche des BCO und eines Gottesdienstes offiziell eingesegnet von Pfarrer Helmut Macherey. „Der alte Platz musste dringend überholt werden. Dann haben wir die Vorteile eines normalen Platzes und eines Kunstrasenplatzes verglichen“, erklärt Thomas Klein, Pressewart des Vereins.

2007 war das. Seitdem liegt die künstliche grüne Ebene dort. „Die offizielle Einweihung haben wir immer aufgeschoben“, erklärt Klein, doch jetzt habe man auch das Vereinshaus saniert und das zum Anlass für die Einsegnung genommen. Ein Anbau kam an das Gebäude. Kosten: 60.000 Euro. Für den Platz investierte der Verein 380.000 Euro. Wobei jeweils ein Drittel von die Gemeinde Niederzier, private Investoren und den BCO gedeckt worden sind. Es ist zwar viel Geld, doch es ist gut angelegtes Geld. Klein: „Es fällt kein Spiel mehr aus.“ Und der neue Kunstrasenplatz ist haltbar: 25 bis 30 Jahre kann er bespielt werden — und mit Gottes Segen vielleicht noch ein paar Jahre mehr.“