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Düren: Litauische Volkslieder und irische Traditionals

Düren : Litauische Volkslieder und irische Traditionals

Zauberhafte Klänge zweier volkstümlicher Saiteninstrumente erwarten die Besucher eines Konzertes, zu dem die Evangelische Gemeinde zu Düren für Sonntag, 10. März, 18 Uhr, in die Christuskirche einlädt.

Unter dem Titel „Impressio“ spielen die beiden litauischen Musikerinnen Giedre Šiaulyte (Keltische Harfe) und Ingrida Spalinskaite-Kuriene (Kankles) Kompositionen von Claudio Monteverdi, Claude Debussy und litauischen Komponisten sowie litauische Volkslieder und irische Traditionals.

Drei Wochen nach dem portugiesischen Abend stehen damit wieder zwei Länder an der europäischen Peripherie im Zentrum eines Konzertes der Reihe „Musik in der Christuskirche“. Während irische Traditionals sehr populär sind, harrt die baltische Volksmusik hierzulande noch ihrer Entdeckung. Sowohl die Melodien als auch das Instrument Kankles, eine volkstümliche litauische Variante der Zither, lohnen es, auch in Deutschland Bekanntheit zu erlangen. Weltweit einmalig ist die Kombination dieses Instrumentes mit der keltischen Harfe.

Ingrida Spalinskaite-Kuriene studierte Kankles am St.-Šimkus-Konservatorium Klaipeda. Sie absolvierte ihr Masterstudium im Jahr 2007 an der litauischen Akademie für Musik und Theater in Vilnius. Neben ihrem Talent für Kankles entdeckte sie auch ihre Begeisterung fürs Schlagzeug. Ingrida arbeitete als Schlagzeugerin acht Jahre lang in der städtischen Philharmonie von Kaunas. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe. Ingrida spielt regelmäßig mit mehreren Ensembles und Projekten als Kankles-Spielerin sowie Schlagzeugerin in Litauen und im Ausland.

Giedre Šiaulyte, die schon unter anderem in den Konzertsälen von Kopenhagen, Oslo und Göteborg, in der Kölner Philharmonie und der Londoner Cadogan Hall aufgetreten ist, ist in Düren keine Unbekannte. 2016 begeisterte sie im Rahmen der „kulinarischen Orgelnacht“ an der Seite von Organist Stefan Iseke in der Christuskirche das Publikum und stellte unter Beweis, dass ihr Instrument mühelos den großen Kirchraum füllen kann.

Für das Konzert wird kein fester Eintritt erhoben. Jede und Jeder kann am Ausgang so viel geben, wie er kann und mag.