Düren: Lange Gesichter bei Evivo Düren

Düren: Lange Gesichter bei Evivo Düren

Die Enttäuschung stand den Spielern des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren ins Gesicht geschrieben. Denn vom erhofften Heimsieg gegen den VfB Friedrichshafen war Düren am Samstag vor 2000 Zuschauern in der heimischen Arena weit weg. 0:3 ging das Spiel an die Gäste vom Bodensee, 19:25, 19:25, 17:25 lauteten die Satzergebnisse.

„Du kannst schnell schlecht aussehen, wenn der Gegner besser ist“, formulierte Dürens Trainer Michael Mücke eine einfache Weisheit. Beim Spiel gegen den VfB kamen aus Dürener Sicht zu viele ungünstige Dinge auf einmal zusammen. Die Grippewelle hat das Evivo-Team voll erwischt. Vor allem Annahme und Abwehr, das Paradestück im bisherigen Saisonverlauf, funktionierten deswegen nicht wie gewohnt. Auf der anderen Seite stand ein Gegner, der in der vergangenen Woche noch das schlechteste Spiel seit Jahren abgeliefert hatte.

Unter der Woche hatte es am Bodensee offenbar ordentlich gerappelt. Nach dem Totentanz beim 0:3 gegen Generali Haching zeigte der VfB in Düren wieder sein altes Gesicht. Aggressiv und mit viel Spielwitz zog die Mannschaft von Trainer-Guru Stelian Moculescu alle Register, das geschwächte Düren kämpfte zwar, war aber nie in der Lage, die Bestleistung abzurufen, die nötig gewesen wäre, um den VfB in Bedrängnis zu bringen.

Jetzt kommt es am nächsten Samstag für Düren zu einem echten Finale um den direkten Einzug in die Playoffs. Der Sieger der Partie CV Mitteldeutschland gegen Düren ist sicher dabei, der Verlierer muss zittern und auf andere Ergebnisse hoffen.

(jan)