"Kunstrukt" in Düren eröffnet Ausstellung zum Thema „Verschachtelung“

„Kunstrukt“ : Künstlerstammtisch eröffnet Ausstellung zum Thema „Verschachtelungen“

Der Künstlerstammtisch „Kunstrukt“ eröffnet seine Ausstellung zum Thema Verschachtelungen und zeigen mit viel Farbe und Akzenten die Vielfältigkeit ihrer Kunst. Die Themen zu Umweltfragen und Wegwerfgesellschaft stehen bei der Ausstellung im Mittelpunkt.

„Verschachtelungen, da denkt man direkt an Sprache“, sagte Thomas Floßdorf, stellvertretender Bürgermeister (CDU), anlässlich der Vernissage der gleichnamigen Gruppenausstellung des Künstlerstammtischs „Kunstrukt“.

Die Künstlerinnen und Künstler hätten „mit viel Farbe und vielen Akzenten“ allerdings bewiesen, dass „Verschachtelungen“ auch in vielen anderen Bereichen zum Einsatz kommen. „Ihre Werke sind vielfältig, bunt und nachhaltig“, lobte Floßdorf.

Stammtisch-Gründungsmitglied Ingrid Federlin-Stein erklärte, wie sich die Ideen entwickeln: „Wir treffen uns einmal im Monat, immer am letzten Dienstag des Monats im KOMM. Alle Kreativen sind herzlich eingeladen. Gemeinsam sammeln wir Themenvorschläge, einigen uns auf ein Thema und stellen dann einmal im Jahr gemeinsam im KOMM aus.“

Dabei kommen die Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Richtungen. „Es ist eine bunte Mischung und ein Stammtisch mit Kommen und Gehen“, lädt Federlin-Stein ein, einfach einmal vorbeizuschauen und hineinzuschnuppern. Auf das Thema „Verschachtelungen“ sei die Gruppe gekommen, weil man sich intensiv mit der „Umweltfrage und Wegwerfgesellschaft“ beschäftigt habe – und damit hat die Gruppe genau den Nerv der Zeit getroffen.

Noch bis zum 6. Oktober kann die Ausstellung an jedem Wochenende von 12 bis 16 Uhr (außer am 21. September) unter künstlerischer Begleitung in Augenschein genommen werden. Unter der Woche ist das ohne Begleitung von 11 bis 18 Uhr möglich. Neben Federlin-Stein zeigen Sabine Auerswald, Barbara Bock, Bärbel Jülich, Angelika Königs, Zsuzsanna Marosváry-Lehnert, Gabriel Menzel, Bettina „Mixi“ Hugenbruch, Armin Müller-Soldwedel, Reinhard Schulz-Hock, Peter Sokol sowie als Gast-Künstlerinnen Dagmar „Mara Marché“ Grotendorst und Susanne Müller-Geiger ihre Werke. Für die passende musikalische Untermalung sorgte Stefan Böhmer bei der Vernissage.

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