Düren: Kultur und Stadtteil: Becker und Funck öffnet die Türen

Düren: Kultur und Stadtteil: Becker und Funck öffnet die Türen

„Es läuft rund“, verkündete Thomas Busch, Geschäftsführer von Becker und Funck, der Fabrik für Kultur und Stadtteil, anlässlich des fünfjährigen Bestehens der Fabrik im Dürener Osten am Tag der offenen Tür. „Seit vier Jahren haben wir kein Büro mehr frei, die Anzahl der Kindergruppen im Stadtteil ist von vier Prozent auf 25 Prozent gestiegen, und es gibt ständig weitere neue Kurse, die wir den Bürgern anbieten können“, teilte Busch sichtlich zufrieden mit.

„Durch eine gezielte Trainerauswahl stellen wir einen hohe Qualität sicher“, berichtete der Geschäftsführende Vorstand.

Vom Angebot der fachlich ausgebildeten und engagierten Dozenten konnten sich die Besucher bei Live-Vorstellungen überzeugen. Ob Taekwondo, Tanz oder auch Musik, für jeden, ob Groß oder Klein, war etwas dabei.

Auch Thomas Busch ließ es sich nicht nehmen, selbst am Keyboard aktiv zu werden und die Besucher musikalisch zu unterhalten.

„Mit unserem Kerngeschäft, der Vermietung, schaffen wir es, bei laufendem Betrieb keine Kosten für den Steuerzahler zu verursachen — und das ohne Unterstützung der Stadt Düren“, erzählte Busch stolz. „Wir müssen noch 20 Prozent der Baufinanzierung abtragen. Das realisieren wir mit Hilfe von Fundraising, wie zum Beispiel der heutigen Versteigerung eines Aquarelles mit einem Motiv der Fabrik von Rolf Lock“, unterstrich er zuversichtlich.

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Heinrich Spies, Präsident des Hauptverbandes Papier- und Kunststoffverarbeitung, gaben zudem fünf Dürener Bands am Abend bei einem kostenlosen Konzert ihre Songs zum Besten.

„Wir haben mittlerweile einen Sieben-Tage-Betrieb, wobei aber immer noch Raum für Einzelveranstaltungen bleibt“, führte der Diplom-Kaufmann aus und forderte die Dürener auf: „ Kommt zu uns, fragt uns, wir haben Platz! Wir möchten die Gemeinschaft im Stadtbezirk auch in Zukunft weiterhin stärken.“

(ajo)