Künster-Stammtisch "Kunstrukt" stellt aus

„Mit allen Sinnen“ : Der Tagebau und der Hambacher Wald

Der Dürener Künstler-Stammtisch „Kunstrukt“ zeigt seine Werke im „Komm“-Kulturzentrum zum Thema „Mit allen Sinnen“ noch bis zum 21. Oktober.

Zwölf Künstlerinnen und Künstler gestalten eine abwechslungsreiche und vielfältige Ausstellung mit Bilder, Assemblagen, Fotos und Skulpturen und gehen dabei mit allen Sinnen dem Thema nach. Dabei können sich Besucher auch durch Selbsterfahrung einfühlen.

Die Künstlergemeinschaft arbeitet seit fünf Jahren in wechselnden Konstellationen zusammen und krönt diese Arbeitsergebnisse jeweils mit einer jährlichen Ausstellung.

Die gut besuchten Vernissage eröffnete Dürens Bürgermeister Paul Larue mit einer motivierenden Laudatio.

Im Redebeitrag für das „Komm“ betonte Max Busch, dass es in der Kunstwelt immer wieder Künstler gegeben habe, die sich in einer Gruppe präsentiert hätten. Dazu habe zum Beispiel der „Blaue Reiter“ gehört. Viele dieser Gemeinschaften seien aber zumeist nach kurzer Zeit wieder auseinander gegangen.

Für peppige musikalische Begleitung sorgte Stefan Böhmer mit seiner „Concertina“. Ebenso erfrischend kurzweilig überraschte eine Text-Lesung mit schauspielerischer Einlage.

In ihren Werken greifen die Beteiligten auch zu Naturmaterialien. An verschiedenen Stellen können sinnliche Erfahrungen gesammelt werden. Es beschäftigte aber auch das Geschehen um den Tagebau und den Hambacher Wald.

Ausstellende Künstler sind: Jutta Gigler, Angelika Koenigs, Reinhard Schulz-Hock, Gabriele Menzel, Peter Sokol, Armin Müller-Soldwedel, Ingrid Federlin, Mixi (Bettina Hugenbruch) Bärbel Jülich, Barbara Bock, Zsuzsanna Marosvary-Lehnert und Sabine Auerswald.

Es werden immer interessierte Künstler gesucht, die an Gemeinschaftsarbeiten mitwirken möchten.

Die offenen Treffen finden jeden letzten Dienstag im Monat ab 19.30 Uhr im „Komm“-Kulturzentrum statt. Nächstes Treffen ist also am Dienstag, 30.Oktober.

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