Düren: Krischer kritisiert, dass Bahn den Dürener Bahnhof nicht verkauft

Düren : Krischer kritisiert, dass Bahn den Dürener Bahnhof nicht verkauft

„Die Antwort der Bundesregierung lässt mich einigermaßen fassungslos zurück. Wer den Dürener Bahnhof nicht kennt, könnte nach der Antwort den Eindruck gewinnen, es handelt sich um einen Vorzeigebahnhof. Davon kann ja nun überhaupt keine Rede sein.“

Das schreibt der grüne Bundestagsabgeordnete Oliver Kischer zur Ablehnung der Deutschen Bahn, den Bahnhof in Düren an der Kreis zu verkaufen oder in irgendeiner anderen Form zu übertragen.

Krischer schreibt weiter, Landrat Spelthahn habe mit seiner Einschätzung recht, dass viel Potenzial des historischen Gebäudes brach liege und deshalb auch abstoßend wirke. Auch wenn es früher schon schlimmer ausgehsehen habe, der Bahnhof sei nach wie vor weit davon entfernt, ein attraktives Aushängeschild für Stadt und Kreis zu sein.

Die Bahn habe es in der Vergangenheit nie eilig Verbesserungen herbeizuführen.: „Jeder, der mal gezwungen war, die Toilette dort zu benutzen, weiß wovon ich spreche.“ Er finde es völlig richtig und legitim, dass der Kreis Düren die Gestaltung des Bahnhofs selbst in die Hand nehmen möchte und habe kein Verständnis für die Verweigerungshaltung von Bundesregierung und DB.

Krischer hat seine Bundestagskollegen aus dem Kreis Düren — Thomas Rachel (CDU), Dietmar Nietan (SPD) und Katharian Kloke (FDP) — angesachreiben, um ein gemeinsames Vorgehen zu erreichen.

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