Kreis Düren will Netzwerk von Wasserstofftankstellen aufbauen

Wasserstoff-Mobilität : Kreis Düren denkt über einen Demozug nach

Das Rennen um eine der drei Modellregionen „Wasserstoff-Mobilität NRW" hat der Kreis Düren verloren. Dies bedeutet jedoch nicht, dass dieses Thema nun in den Schubladen des Kreishauses an der Bismarckstraße verschwinden. Im Gegenteil: Mit einem eigenen Kompetenzteam will der Kreis Vorreiter bei Wasserstoff-Nutzung sein.

Man gehe trotz des negativen Bescheids aus Düsseldorf mit großer Freude an das Thema Wasserstoff heran, verkündete Walter Weinberger, Amtsleiter für Kreisentwicklung und Wirtschaftsförderung im Ausschuss für Kreis- und Regionalentwicklung. Dies habe man auch dem Landesministerium mitgeteilt. Konkret suche man derzeit nach Standorten für Wasserstofftankstellen. Im Jahr 2020 wolle man die ersten Zapfsäulen in Betrieb nehmen.

Die Pläne des Kreises reichen sogar bis zu einem wasserstoffbetrieben Demozug. „Wir sind sind zuversichtlich, dass wir mit unseren Ideen erfolgreich sein werden“, sagte Weinberger und kündigte an, die entsprechenden Gremien eng einzubinden.

Der Kreis Düren hat sich als Modellregion für Wasserstoff-Mobilität beworben, schied jedoch im Vorentscheid Ende Januar aus. Unter anderem wollte der Kreis Energieunternehmen bei der Entwicklung von Anlagen einbinden.

(pan)
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