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Covid-19-Infektion: Kreis Düren ist Teil einer Studie in der Euregio

Covid-19-Infektion : Kreis Düren ist Teil einer Studie in der Euregio

Das Gesundheitsamt des Kreises Düren beteiligt sich an einer internationalen Studie zur erstmaligen Erfassung der Häufigkeit der Corona-Infektionen. Die Ergebnisse werden bis August 2021 erwartet.

Im Rahmen der euregionalen Zusammenarbeit in der grenzüberschreitenden Stiftung „euPrevent“ wird sich das Gesundheitsamt des Kreises Düren mit belgischen, niederländischen und weiteren deutschen Partnern an einer repräsentativen Studie zur erstmaligen Erfassung der Häufigkeit der Corona-Infektionen in der Euregio-Maas-Rhein (EMR) und zur Bewertung der Maßnahmen in den drei Ländergebieten beteiligen.

In der EMR sind Maßnahmen während der Corona-Pandemie unterschiedlich getroffen worden. Nun, einige Monate später, soll daher ermittelt werden, wie der aktuelle Sachstand ist und welche Auswirkungen die Maßnahmen in den drei Ländern hatten. Gibt es Unterschiede? Und falls ja, wie hängt dies mit den unterschiedlichen Strategien zusammen?

Grundsätzliches Ziel des Projekts ist es, die Auswirkungen von Covid-19 auf die EMR zu analysieren. Dabei soll insbesondere das Verhältnis zwischen der Häufigkeit der Covid-19-Infektion und den getroffenen Gegenmaßnahmen beleuchtet werden. „Wir erhoffen uns, dass wir Kenntnisse darüber erhalten, ob es Unterschiede zwischen den Regionen gibt. Interessant zu wissen ist, wie viele Menschen tatsächlich positiv oder auch negativ waren“, sagt Dr. Norbert Schnitzler, Leiter des Kreis-Gesundheitsamtes.

Dazu werden zwei Runden von Bluttests durchgeführt. Probanden werden sich im Rahmen von Selbst-Tests Blut abnehmen, um Antikörper gegen SARS-CoV-2 zu bestimmen. Außerdem werden sie gebeten, einen Online-Fragebogen auszufüllen. Darüber hinaus werden Treffen organisiert, bei denen Bürger ihre Erfahrungen mit dem Coronavirus schildern können. Zusätzlich zum Abschlussbericht wird es eine Präsentation mit den Resultaten geben. Die Projektergebnisse werden zudem im Euregional Health Atlas dargestellt.

Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Vorbereitungsphase. Probanden werden gegen Ende dieses Jahres postalisch angeschrieben. Die Teilnahme ist freiwillig, anonym und wird unter geltendem Datenschutzrecht durchgeführt. Die Ergebnisse und Empfehlungen werden für August 2021 erwartet.

euprevent.eu/de/covid-19