Kreis Düren fördert 1000 Investitionen in Elektromobilität und Sonnenenergie

Neues Förderprogramm : Tausend mal tausend Euro für Photovoltaik und Ladesäulen

Der Kreis Düren will in diesem und dem kommenden Jahr mit einer Million Euro die Installation von 1000 Photovoltaikanlagen und Ladestationen für Elektroautos bezuschussen. Jeweils 1000 Euro sollen den Menschen zur Verfügung gestellt werden, die in die erneuerbaren Energien investieren.

Die Vergabe der Mittel soll nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, malt zuerst“ erfolgen. Zugrunde liegt dem neuen Förderkonzept ein gemeinsamer Antrag von CDU und Grünen im Kreis. Die Förderrichtlinien werden am 14. Februar erstmals politisch diskutiert.

„Um den Klimaschutz im Kreis Düren wirkungsvoll voranzutreiben, sollen die Menschen ermutigt werden, aktiv in sinnvolle Projekte zu investieren“, heißt es in der Begründung für das Programm, für das der Kreis in diesem Jahr 400.000 und im kommenden 600.000 Euro einplant. Gerade im Bereich Photovoltaik gibt es nach Ansicht der Kreisverwaltung noch viele Umsetzungsmöglichkeiten auf Dächern von privaten Gebäuden und Unternehmen. Und: „Wenn es zur Schaffung von E-Ladesäulen Anreize gibt, ist ein wichtiger Schritt für mehr E-Mobilität getan.“ Denn die Elektromobilität sei im Kreis noch stark ausbaufähig. Mit dem Gesamtpaket Sonnenstrom und Elektromobilität solle der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß reduziert und die Luft im Kreis verbessert werden.

Nach der vorgeschlagenen Förderrichtlinie sollen Kauf, Installation und Inbetriebnahme einer vollständig neuen Photovoltaikanlage mit mindestens vier Kilowattpeak Leistung auf Dächern, Fassaden oder Grundstücken sowie Ladesäluen und Wandladestationen mit genau definierten Ladeleistungen bezuschusst werden (3,7 bis 22 Kilowatt bei Normal-Ladesäulen, 50 bis 150 Kilowatt bei Schnell-Ladesäulen). Die Anlagen müssen mindestens zehn Jahre in Betrieb bleiben. Die geplante Förderrichtlinie gibt es im Ratsinformationssystem auf www.kreis-dueren.de.

(smb)
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