Kreis Düren empfängt chinesische Delegation

Region mit viel Potenzial : Kreis Düren empfängt chinesische Delegation

„Wir leben in einer der spannendsten Regionen Deutschlands“, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn, als er jetzt eine Delegation chinesischer Geschäftsleute bei einem Empfang im Kreishaus begrüßte.

Äußerst spannend sei die Region, weil in ihr viel Potenzial stecke, sagte der Landrat. Er bezog sich nicht nur auf die Entwicklungschancen, wenn die drei Tagebaue Inden, Hambach und Garzweiler auslaufen, sondern erwähnte auch die „enorme Bedeutung des Kreises als Wissenschaftsstandort“ mit dem Forschungszentrum Jülich, der Fachhochschule und dem Aldenhoven Testing Center, an dem der Kreis beteiligt ist.

Jens Bröker, Leiter der kreiseigenen Stabsstelle für Innovation und Wandel, und Geschäftsführer der indeland-Gesellschaft, betonte, Internationalität sei für den Kreis Düren kein Fremdwort. Die Rahmenbedingungen seien „sehr günstig“.

Landrat Wolfgang Spelthahn sagte, dass die Bundesregierung den Investitionsbedarf in der Region mit Blick auf den Strukturwandel in den kommenden Jahren auf rund 20 Milliarden Euro schätze. Der Landrat nannte vor allem Gebäude und Infrastruktur als Möglichkeiten.

Die chinesische Delegation interessierte sich besonders für die Themen Gesundheit und Bildung und besuchte deshalb das Krankenhaus Düren und das Gymnasium Kreuzau. Abgerundet wurde der Besuch durch einen Empfang der Prinzenfamilie auf Schloss Merode und den dort derzeit stattfindenden Weihnachtsmarkt.

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