Düren: Kontaktbüro eröffnet: Düren ist jetzt in China vertreten

Düren: Kontaktbüro eröffnet: Düren ist jetzt in China vertreten

Die Partnerschaft zwischen Düren und der chinesischen Millionenstadt Jinhua manifestiert sich nun auch in einer festen Adresse. Eine Delegation um Bürgermeister Paul Larue war jetzt bei der Eröffnung des Dürener Wirtschafts- und Kontaktbüros in Jinhua dabei. Gemeinsam mit Larues Amtskollegen wurde auch eine Vereinbarung zwischen den Städten über zukünftige gemeinsame Projekte und Austauschaktionen unterzeichnet.

Neben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit soll auch in den Bereichen Kultur, Bildung und Gesundheit ein reger Austausch etabliert werden.

„Wir sind mit einer Menge positiver Eindrücke zurückgekehrt“, sagt Dr. Josef Schaefer. Der Geschäftsführer der Gesellschaft für deutsch-chinesische Wirtschaftsbeziehungen, Träger des Kontaktbüros in Jinhua, berichtet von den Entwicklungen in der Viereinhalb-Millionen-Stadt: „Noch ist das Büro ein Ein-Mann-Betrieb, aber das wird sich bald ändern.“

Dürens Kontaktmann vor Ort ist der deutsche Kaufmann Peter Schaden, der ein Unternehmen für Qualitätsprüfungen führt und über reichlich Verbindungen und Erfahrung verfügt, sagt Schaefer. Zeitnah soll noch ein chinesischer Mitarbeiter gefunden werden.

Neben den formalen Terminen stand für die Dürener Delegation auch der Besuch von Fabriken aus der Elektromobil-Branche sowie der Foreign Language School auf der Agenda. „Hier wird Deutsch als Fremdsprache unterrichtet“, sagt Josef Schaefer, „übrigens werden noch Deutschlehrer gesucht.“

Nur ein Ansatz für die Vernetzung mit der Region, findet der Geschäftsführer. Den nächsten Schritt nach der Eröffnung des Kontaktbüros in Jinhua hat Schaefer schon vor Augen: „Wir wollen so schnell wie möglich ein Gegenstück in Düren auf den Weg bringen.“

(alba)
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