Düren: Konjunkturpaket: Wo würde Düren investieren?

Düren: Konjunkturpaket: Wo würde Düren investieren?

Die Stadt Düren würde Geld aus dem Berliner Konjunkturpaket II in Schulen, Kindergärten und Straßen stecken. Derzeit ist freilich noch völlig unklar, welche Summe an die Rur fließt.

Fest steht: Die Zuwendungen werden über das Land NRW verteilt - mit besonderem Augenmerk auf finanzschwache Kommunen, wie es in einer Mitteilung des Städtetages heißt. Bundesweit sollen zehn Milliarden Euro Städten und Gemeinden zugute kommen.

Dürens Kämmerer Harald Sievers sagt, die Stadt konzentriere sich auf Projekte, die bereits vorbereitet sind. Einige Schulen und Turnhallen müssten saniert, Kindergärten für die Betreuung von unter Dreijährigen ausgebaut werden.

Investiert werden muss auch in die Infrastruktur. Auch wenn Düren beim Bau der Ost-Umgehung (B 56 n) nicht verantwortlich ist, will die Stadt politisch auf einen baldigen Baustart drängen. Ebenso ist es laut Kämmerer vorstellbar, Geld aus dem Konjunkturpaket zur Erneuerung örtlicher Straßen einzusetzen. „Wir hoffen, künftig handlungsfähiger zu sein”, sagte Harald Sievers.

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