Düren: Knapp 1000 Starter beim 29. Dürener Stadtlauf

Düren: Knapp 1000 Starter beim 29. Dürener Stadtlauf

Eine bekannte Weisheit aus der Welt des Sports lautet: Der Star ist die Mannschaft. Das gilt auch nächsten Sonntag, wenn der 29. Dürener Stadtlauf durch die Innenstadt über die Bühne geht.

Im Starterfeld sucht man vergebens hoch dotierte Läufer, die ein sattes Antrittsgeld fordern, bevor sie die Schuhe schnüren. Das möchte Organisator Udo Biege von der Schwimm- und Triathlonabteilung des GFC Düren 99 nicht.

Der Stadtlauf ist ein Lauf für die Region. Und die ist gut dabei. Bis zum Meldeschluss am Sonntag hatten sich 988 Starter angemeldet, und noch ist Luft nach oben, denn am Wochenende sind Nachmeldungen möglich (siehe Info-Kasten).

Einer, der den regionalen Aspekt des Stadtlaufs besonders hervor hebt, ist Peter Borsdorff. Der Dürener hat alle Läufe mitgemacht, ist also zum 29. Mal dabei. Es sei das Wichtigste, so der 70-Jährige, dass der Lauf vor Ort so gut angenommen werde.

Das ist mit Zahlen zu belegen: In den vergangenen zehn Jahren hat sich das Teilnehmerfeld verdoppelt. Das liegt auch daran, dass die Veranstaltung nicht mehr im tiefen Winter, sondern im Frühjahr stattfindet, sagt Udo Biege. Es sei nun mal angenehmer, bei moderateren Temperaturen zu laufen.

Dass sich knapp 1.000 Starter angemeldet haben und der Rekord von 1.076 Athleten 2012 noch getoppt werden könnte, zeige die Akzeptanz des Stadtlaufes, sagte Peter Borsdorff, der Sonntag wieder für gehandicapte Kinder sammeln wird, bei einem Pressegespräch in der Sparkasse Düren, die die Veranstaltung traditionell unterstützt.

Gut für die Gesundheit

Gefördert wird der 29. Stadtlauf auch von der AOK-Gesundheitskasse. Marketingleiter Frank Müller hob die Bedeutung des Sports schon bei Jugendlichen hervor, die häufig übergewichtig seien und deshalb nicht selten Krankheitsbilder wie Diabetes oder Bluthochdruck entwickelten.

All das würden Sparkassen-Chef Willner und der Schirmherr des Stadtlaufes, Bürgermeister Paul Larue, unterschreiben. Beide betonten am Montag überdies die „hervorragende Organisation der Veranstaltung“, vor allem durch die gesamte Familie Biege. „Das zeigt das oft einzigartige Ehrenamt in der Region“, so Uwe Willner.

(inla)