"Klein gegen Groß mit Constantin Monath (11) aus Kreuzau

„Klein gegen Groß“ : Elfjähriger aus Kreuzau auf Tuchfühlung mit echten Stars

Der Elfjährige Constantin Monath aus Kreuzau tritt bei der Fernsehsendung „Klein gegen Groß“ gegen den brasilianischen Fußballer Giovane Élber an. Am Samstag wird die Sendung in der ARD ausgestrahlt.

Er spielt gerne Gitarre und singt, war schon Kinderprinz der KG „Ahle Schlupp“ in seiner Heimatgemeinde Kreuzau und hat am kommenden Samstag, 19. Oktober, seinen ersten Fernsehauftritt, dann auch noch gleich einen richtig großen: Der elfjährige Constantin Monath aus Kreuzau tritt bei der Samstagabend-Show „Klein gegen Groß“ mit Kai Pflaume (20.15 Uhr, ARD) gegen den brasilianischen Fußballer Giovane Élber an.

Der Sechstklässler des Gymnasiums Kreuzau wettet, dass er geschickter und flinker mit einem handelsüblichen Fußball jonglieren kann, als der 47-jährige Stürmer, der unter anderem bei Bayern München, aber auch 15 Mal für die brasilianische Nationalmannschaft gespielt hat. Constantin erklärt, was er genau gegen Élber gewettet hat: „Es gibt einen Parcours mit Stangen, die knapp 90 Zentimeter über dem Boden hängen. Ich muss vor und hinter jeder Stange mit dem Ball auf dem Fuß jonglieren, und während ich den Ball über die Stange kicke, selbst darunter durch laufen. Der Ball durfte während der ganzen Zeit nicht runterfallen.“

Ob Constantin seine Wette gegen den Profi gewonnen hat, darf an dieser Stelle noch nicht verraten werden, obwohl die Fernsehaufzeichnung schon vorbei ist. „Ich darf das jetzt noch nicht verraten“, sagt der Elfjährige. „Aber ich kann sagen, dass Giovane Élber und ich uns einen sehr spannenden Wettkampf geliefert haben. Es war fast ein bisschen dramatisch. Und wir haben sehr viel Applaus bekommen.“ Dass Constantin Monath, der schon lange ein Fan von „Klein gegen Groß“ ist, ausgerechnet mit einer Fußballwette bei der Fernsehsendung angetreten ist, kommt natürlich nicht von ungefähr.Der Junge spielt seit seinem vierten Lebensjahr Fußball. Im Augenblick kickt er in der D-Jugend des 1. FC Düren. „Technik ist mein Ding“, sagt der Nachwuchs-Mittelfeldspieler. „Nur wer eine gute Technik hat, kann auch ein richtig guter Fußballer sein.“

Von Giovane Élber hatte Constantin vor der Fernsehaufzeichnung noch nichts gehört, kein Wunder eigentlich, wenn man bedenkt, dass der Brasilianer seine Profikarriere vor 13 Jahren – also deutlich vor Constantins Geburt – beendet hat. „Anfangs habe ich mir schon einen jungen Spieler gewünscht, der noch aktiv ist“, sagt der Gymnasiast. „Aber als ich gehört habe, dass Élber mal bei Bayern gespielt habe, fand ich das schon gut. Obwohl ich Fan von Borussia Dortmund bin.“ Giovane Élber war übrigens nicht der erste Fußball-Profi, den Constantin getroffen hat. „Ich war zweimal Einlauf-Kind bei Leverkusen, als die in der Champions League gegen Rom und Barcelona gespielt haben. Einmal durfte ich mit Lionel Messi einlaufen. Das war toll.“

Klar, dass sich Constantin auf seinen Fernsehauftritt gründlich vorbereitet hat. „Ich habe dreimal in der Woche sowieso Fußball-Training, aber ich habe auch zu Hause im Garten noch jede Menge geübt.“ Constantin findet es toll, wie Kinder sich bei den Wetten gegen die Promis durchsetzen. „Und ich wollte mich natürlich im Fernsehen nicht blamieren und so gut vorbereitet sein wie möglich.“

„Echt cool“

Die Fernsehaufzeichnung in Berlin fand Constantin „echt cool“, aber auch ganz schön lange und ein bisschen anstrengend. Cool, war es vor allem deswegen, weil Constantin im Fernsehstudio in Berlin echte Stars getroffen hat. „Der Skifahrer Felix Neureuther war da“, erzählt er, „aber auch der Komiker Mario Barth, Sänger DJ Ötzi sowie die Schauspieler Heike Makatsch und Jochen Vogel. Und die waren alle wirklich total nett.“ Übrigens war Constantin nicht alleine im Fernsehstudio. Sein Bruder Maximilian ist mit nach Berlin gefahren, seine Eltern und der Patenonkel auch.

Wenn „Klein gegen Groß“ am Samstag im Fernsehen zu sehen ist, ist Constantin mit seiner Familie in Urlaub, schließlich sind ja Herbstferien. „Das ist ein bisschen schade, weil ich schon gerne alle meine Freunde eingeladen hätte, um die Sendung zusammen zu gucken“, sagt Constantin. „Aber da, wo mein Bruder, meine Eltern und ich hinfahren, gibt es auf jeden Fall auch erstes Programm. Wir gucken uns die Sendung auf jeden Fall an.“

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