Kindersitzung in Rommelsheim

Kindersitzung : Kasperle erklärt den Karneval

Warum nur gibt es in Rommelsheim in diesem Jahr kein Prinzenpaar? Na ganz einfach: Weil das Kasperle sich zwar beworben hat, aber viel zu dumm war. Wollte es doch beim Zug Kamele werfen, wo doch jedes Kind weiß, dass das Kamelle sind.

So wurde den Jüngsten zum Auftakt der Kindersitzung im Kasperle-Theater erklärt, was tatsächlich daran liegt, dass es im Ort zwar viele Kleinkinder und Jugendliche gibt, aber eben nur einige Kinder in dem Alter, aus dem Tollitäten rekrutiert werden.

Das hat die Jecken im Ort aber nicht davon abgehalten, ihre traditionelle Sitzung auf dem Gertrudenhof zu feiern. Und ganz wie immer sorgten die „Rommelsheimer Klöppelches Jone“ beim Einmarsch gleich für die richtige Stimmung unter anderem mit einem Ständchen als „Liebeslied“ an ihr Dorf, wobei sie von den „Rommelsheimer Zwergen“ begleitet wurden. Weiter ging es mit Johannes Vossen und einem Potpourri aus Stimmungsliedern.

Dass man auch im Kinderkarneval schon Jubiläen feiern kann, bewiesen drei junge Karnevalisten: Mia van Kempen, Thomas und Philipp Stein wurden für elf Jahre Mitarbeit ausgezeichnet. „Arbeitsvermittlung“ hieß der Sketch, den Andreas van Kempen, Paul-Egon Kügelgen und Sitzungspräsident Johannes Belke vortrugen. Unter der Leitung von Ursula Belke waren dann wieder die „Zwerge“ an der Reihe. „Tatü tata“ hieß das Lied, das David Wirtz, Thorsten Rolli, Emma Reifferscheidt, Amy van Kempen, Tim und Leon Gottschalk, Paul und Maria Kügelgen, Fynn Mettler, Luis Müller und Josefine Tranzfeld vortrugen.

Erstmals gab es in der Halle auch Vorträge von Erwachsenen und Kindern, wie etwa den Sketch „Familie Nesselrath macht Urlaub“ von Vater und Sohn Hardy und André Nesselrath. Das Tanz-Duo Mia van Kempen und Co-Präsidentin Theresa Belke, die „Stippeföttche“-Gruppe mit Bernd Rambusch, Jan und Marc Schmitz sowie Thorsten Busch, Maria und Thea Kügelgen als Duo „Baby Shark“, Sängerin Theresa Belke, das Männerballett, Otto und Marc Schmitz als „Colonia Duett“ und das „Rommelsheimer Reiterregiment mit eenem Pääd“ rundeten die Sitzung ab, ehe zum Finale noch einmal alle Akteure auf die Bühne kamen.

(kel)