Drove: KG „Löstige Jrömmele“: Lustige Indianerinnen erobern die Herzen der Zuschauer

Drove : KG „Löstige Jrömmele“: Lustige Indianerinnen erobern die Herzen der Zuschauer

Eine kleine Sensation ereignete sich dieses Jahr bei den Drover Karnevalisten. Erstmals in der 112-jährigen Geschichte des Vereins gibt es bei der KG „Löstige Jrömmele“ gleich drei Tollitäten. Drove stellt sein erstes Dreigestirn mit ihrer Lieblichkeit Jungfrau Wilhelmine I., seiner Deftigkeit Bauer Franz-Georg I. und mit seiner Tollität Prinz Ludwig III.

Bei der Kostümsitzung am Samstag, bei der Franz-Josef Bauer souverän durch den Abend führte, feierten diese mit vielen Jecken ein buntes Programm aus Gesang, Reden und Tanz. Ein besonderes Highlight war der Auftritt der „Domhätzjer“ (Chantal Will und Nadine Fiegen), die mit großartigen Liedern den Saal zum Beben brachten. Es wurde gefeiert, gesungen und geschunkelt. Vorsitzender Herbert Pley war sehr stolz, einen Auftritt der Beiden ergattert zu haben und die zwei Sängerinnen seinem Publikum präsentieren zu können. Für ihn gehe es im Karneval um Spaß, Freude und darum die Alltagssorgen einmal zu vergessen.

Doch er hat noch ein weiteres Anliegen: „Ich möchte das Brauchtum aufrechterhalten. Das sehe ich als meine eigene Verpflichtung“, bekräftigte er seine karnevalistischen Bemühungen um eine gelungene Session. Mit dem „Bonte Pitter“ aus Belgien haben sich die Narren und Närrinnen einen humoristischen Hochkaräter eingeladen. Bei seinem Auftritt blieb vor Lachen kein Auge trocken.

Der erste Gruppentanz des Abends hatte es gleich in sich. Die eigene Showtanzgruppe „Girls United“ präsentierte ihren Tanz zum Thema Indianer. Mit diesem hatten sie ein paar Tage zuvor den dritten Platz bei dem Showtanztunier in Frenz gewonnen. Insgesamt sind es 19 junge Frauen, die sich selbst trainieren und damit viel Erfolg haben. Nach dem Tanz forderte der Saal eine Zugabe, die die Mädchen gerne zeigten. Die Schwestern Caroline und Maike Schick, die seit sieben und zwei Jahren in der Gruppe tanzen, sind sehr froh, so eine tolle Gruppe gefunden zu haben. „Auf der Bühne sind wir eine Gruppe, ein Team“, beschrieb Caroline das Gefühl, das die Mädchen bei ihren Auftritten verspüren.

Der Karneval ist für beide die schönste Jahreszeit und wird das ganze Jahr über gefeiert. Los geht es im September mit der Kölner Feier „Jeck im Sunnesching“. Für ihren Verein wünschen sich beide, „dass man weiterhin stolz sein kann, in dieser Gesellschaft Karneval zu feiern, man sich auch in Zukunft so mit ihm identifizieren kann und der Zusammenhalt erhalten bleibt“.

Finale der Sitzung bildete die Musikgruppe „Jeckediz“, die bereits zum zweiten Mal die Sitzung beendete. Auch sie gaben zum Schluss richtig Gas, um die Jecken danach nach Hause zu entlassen.

(lah)