Weniger Alkoholexzesse: Jugendfeier an Weiberfastnacht auf dem Hoeschplatz

Weniger Alkoholexzesse : Jugendfeier an Weiberfastnacht auf dem Hoeschplatz

Die Jugendveranstaltung an Weiberfastnacht auf dem Kaiserplatz hat sich bewährt. Die Zahl der Alkoholexzesse ist in den vergangenen Jahren deutlich zurückgegangen. Dazu hat auch das Glasverbot beigetragen.

Das wird es auch im kommenden Jahr an Weiberfastnacht wieder in der Innenstadt geben. Nur der Ort der Veranstaltung, zu der bei gutem Wetter bis zu 4000 Jugendliche strömen, wird sich ändern — müssen. Denn der Kaiserplatz wird 2019 im Zuge des Masterplans umgebaut und steht ganzjährig nicht zur Verfügung.

Nach intensiver Diskussion hat sich der Jugendhilfeausschuss darauf verständigt, auf die Parkfläche des Hoeschplatzes auszuweichen. Der Marktplatz könne nicht mal eben eingezäunt werden, betont Ausschussvorsitzender Thomas Floßdorf.

Zudem eröffnet dort traditionell das Festkomitee den Straßenkarneval. Der Ahrweilerplatz sei zu klein, betont Floßdorf, und eine einmalige Rückkehr zu einer Zeltveranstaltung an der Peschschule werde von den Jugendlichen nicht gewünscht, argumentiert das Jugendamt. Bleibt nur der Hoeschplatz.

Der Bereich zur August-Klotz-Straße muss natürlich gesichert werden“, betont Floßdorf. Und das städtische Ordnungsamt wird mit Blick auf die benachbarten Museen und das Rückriem-Denkmal sicher verstärkt unter anderem auf Wildpinkler achten müssen. Insgesamt aber ist Floßdorf überzeugt, dass die Jugendlichen den Schritt auf den Hoeschplatz mitgehen werden. „Voraussetzung ist, dass das Programm stimmt.“

Das will die Stadt wie in den vergangenen Jahren wieder mit einem privaten Veranstalter auf die Beine stellen. Das Glasverbot wird bis zum Hoeschplatz ausgedehnt.

(ja)
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