Düren: „Jazz im Bankgarten“: Musik auf allerhöchstem Niveau

Düren: „Jazz im Bankgarten“: Musik auf allerhöchstem Niveau

„Candy Dulfer war der absolute Wahnsinn. Unglaublich.“ Jazzclub-Vorsitzender Rolf Delhougne schwelgte am Donnerstagabend immer noch in den Erinnerungen an das Konzert mit der niederländischen Ausnahmesaxofonisten am Mittwoch — und das, obwohl bei der 15. Auflage von „Jazz im Bankgarten“ auch Musik auf allerhöchstem Niveau geboten wurde.

Bei herrlichstem Sommerwetter feierten die Menschen mit Pianist Sascha Klaar, Schlagzeuger Dirk Brand, Saxofonist Tilo Baron, Trompeter Terrence Ngassa und Sängerin Joan Orleans eine echte Jam-Session. Die Atmosphäre im Garten der Bank ist besonders und irgendwie auch einzigartig. Es ist eine Gartenparty der etwas anderen Art, eine Fete, die jede Menge Spaß macht.

15-jährige Sängerin

Eröffnet wurde der Abend von Alegra Wenig mit ihrer jungen Band „The Özdemirs“. Die erst 15-jährige Sängerin aus dem Münsterland verblüffte das Publikum mit einer echten Rockröhre und sorgte von Anfang an für mächtig Stimmung. Stimmung ist auch das richtige Stichwort für Sascha Klaar. Der Pianist in dem leuchtend roten Anzug brillierte an den schwarz-weißen Tasten und mit seinem Gesang. Schon in der ersten Minute seines Auftritts hatte er die Menschen auf seiner Seite — alle klatschten, sangen, tanzten und groovten richtig mit. US-Sängerin Joan Orleans begeisterte nicht minder — mit Gospel und Soul und ihrer wunderbaren Stimme.

Virtuos auch das Spiel von Dirk Brand, der zu den besten Schlagzeugern in Europa zählt. „Düren ist eben eine Hochburg des Jazz“, freute sich Moderator Heribert Klein. „Das beweisen Sie heute wieder einmal eindrucksvoll.“

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