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Aus für den Kletterwald: Investorin denkt über Schadenersatz nach

Aus für den Kletterwald : Investorin denkt über Schadenersatz nach

Der Stadt Nideggen und Bürgermeister Marco Schmunkamp droht eine Klage: Nachdem der Rat am Dienstag das Eschaueler Kletterwald-Projekt zu den Akten gelegt hatte, kündigte Yasmin Kalmuth-Büyükdere an: „Wir überlegen uns aufgrund unserer anwaltlichen Stellungnahmen, die Stadt auf Schadensersatz und den Bürgermeister wegen sittenwidrigen Verhaltens zu verklagen.“

Der Vorwurf lautet unter anderem: Der Beschlussvorschlag der Verwaltung, mit dem der Rat mit 15:10-Stimmen das Aus besiegelt hatte, entspräche nicht der Stellungnahme des von der Stadt beauftragten Rechtsanwaltes. Alle Auflagen, die der Rat am 17. Juli verlangt habe, seien erfüllt worden. Allerdings sei der Juli-Beschluss bereits so unklar formuliert, dass er Interpretationen zulasse.

Die Investorin: „Möglicherweise klagen wir alle Investitionskosten und den Ausfall für das Nicht-Betreibenkönnen des Kletterwaldes ein. Da kann eine Schadenersatzforderung von einer Million Euro zusammenkommen.“

(sis)